Aktuelles & Projekte

Das Sachgebiet "Grünanlagen" begleitet folgende Baumaßnahmen...

...Bunt statt Grau

Es gibt pflegeleichte Alternativen zum Schottergarten

 

Seit einigen Jahren gibt es den Trend des „Schottergartens“. Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer setzen auf Schotter statt auf Pflanzen.

Allerdings ist der Schottergarten kein Garten, sondern rechtlich gesehen eine befestigte Fläche, die durch Vlies und Folie einen hohen Versiegelungsgrad aufweist.

Solche Flächen bringen viele Nachteile für Gartenbesitzer aber auch für die Natur:

  • Teuer in der Anschaffung
  • Insekten, Vögel und andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum
  • Ein Schottergarten kommt nicht lange ohne Pflege aus

  • Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs
  • Regelmäßiges Reinigen nötig – Einsatz von Laubbläsern und Hochdruckreinigern kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen
  • Schotter heizt sich im Sommer stark auf
  • Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt
  • Lärm wird verstärkt
  • Boden wird verdichtet und zerstört, später aufwändige Renaturierung nötig
  • Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern, Hochwasser wird begünstigt
  • Schottergärten wirken optisch monoton
  • Können sich u.U. negativ auf die Niederschlagswassergebühren auswirken

Nach einiger Zeit bildet sich im Schottergarten zwischen den Steinen durch Staub- und Laubeintrag ein Nährboden, in dem Gräser und Kräuter wachsen, so dass trotzdem Unkrautjäten notwendig ist. Der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln ist auf solchen Flächen verboten und es drohen Geldstrafen von bis zu 50.000€.

Für einen pflegearmen Insektenfreundlichen Vorgarten muss nicht auf Steine und Kies verzichtet werden, sondern lediglich auf das Vlies und die Folie. Nachdem sichergestellt ist, dass kein bodenversiegelndes Material unter der Schotterschicht vorhanden ist, kann ungewaschener Sand, das heißt einen Sand mit Feinanteilen, aufgebracht werden. Zusätzlich kann etwas unkrautfreier Grünschnittkompost zugefügt werden. Für besonders anspruchslose Staudenmischungen reicht das Einbringen eines feinteilarmen gebrochenen Mineralgemischs in Körnung von 0/32 bzw. 0/45.

Für den auf diese Weise geschaffenen Magerstandort sind im Handel, über Staudengärtnereien, Saatgutproduzenten und den Garten- und Landschaftsbau geeignete Pflanzen- und Saatgutmischungen erhältlich.

Die Pflege beschränkt sich in der Regel auf einen Rückschnitt im Spätwinter und auf zwei- bis dreimaliges Jäten (Ausgrasen) im Jahr. 

Informationen und Tipps zu pflegearmen Pflanzungen erhalten Sie über Naturschutzverbände, Gartenbauvereine, die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau und das Sachgebiet Grünanlagen der Stadt Hof.

https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/merkblatt_staudenmischungen_3auflage_in.pdf

https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/merkblatt_schottergarten.pdf

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/planung/28500.html

...Brennnesseln am Theresienstein

Neues Mähkonzept für mehr Artenvielfalt

 

Zur Förderung der biologischen Vielfalt stellt die Stadt Hof die Pflege ihrer Grünflächen um. Es werden Flächen seltener gemäht, damit Pflanzen dort zur Blüte kommen können. Außerdem werden während des Mähvorgangs bewusst Brachestreifen gelassen, sodass Insekten und Kleintiere dort Rückzugsräume und Nahrung finden können.

Auch am Theresienstein wird das Mähkonzept umgestellt und Flächen bleiben ungemäht. Wenn in der Folge hier und da auch mal Brennnesseln wachsen, so ist das gut so, denn das Kraut ist eine wichtige Futterpflanze für Insekten und Vögel. Sie enthält viele Vitamine und Nährstoffe, weshalb sie bereits seit Jahrtausenden als Kultur- und Heilpflanze eingesetzt wird.

 „Wir wollen aktiv etwas für die Insekten- und Vogelvielfalt in der Stadt Hof tun. Ein kleiner Baustein, um dies zu erreichen, ist das Fördern von unterschiedlichsten Pflanzenstrukturen und Mosaiken auf Grünflächen. Dazu gehört es auch, Brennnesseln oder auch Disteln in Teilbereichen stehen zu lassen.“, erklärt Isabel Kaske vom Landschaftspflegeverband Landkreis und Stadt Hof e.V. und Managerin des Projekts „Wir machen Insekten den HOF!“. Im Rahmen des Projekts berät sie die Stadt Hof und die Kreisbauhöfe des Landkreises Hof zur insektenfreundlichen Grünflächenpflege. Frau Kaske weiter: „Wenn Sie selbst etwas für die Insektenvielfalt in Ihrem Garten tun möchten, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Homepage des Blühpakts Bayern. Dort finden Sie zahlreiche Hinweise, wie Sie Ihren Garten in ein summendes und blühendes Paradies verwandeln können.“

Das Projekt „Wir machen Insekten den HOF!“ legt in den nächsten zwei Jahren gemeinsam Stadt und Landkreis sowie Landwirten auf kommunalem Grund artenreiche Flächen an und berät über insektenfreundliche Pflege. Es findet im Rahmen der Initiative „NATÜRLICH BAYERN – insektenreiche Lebensräume“ des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege (DVL) statt und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Die Bedürfnisse von Mensch und Tier sollen aber gerade im Bürgerpark gleichermaßen beachtet werden, betont Christoph Grzesiak, Leiter des Sachgebiets Grünanlagen der Stadt Hof. „Liegewiesen und Flächen zum Picknicken werden weiterhin mehrmals im Jahr gemäht, damit sich die Bürger dort wohlfühlen können. Auch Streifen neben den Wegen werden gemäht, so dass keine Pflanzen störend hineinhängen“.

Weiterführende Links:

...Sanierung des Froschbassins im Theresienstein

Die Restaurierung des Froschbassin im Luitpoldhain des Theresiensteins ist abgeschlossen.

 

Unfreiwillig in die Länge gezogen wurde das Projekt durch eine komplexe Ausgangslage. Das Betonbecken ist seit Jahren der Witterung ausgesetzt, so entstanden Risse in der Oberfläche und die Hinterfüllung des Beckens löste sich auf. Somit war eine Sanierung, wie ursprünglich geplant, durch ein Beton- Aufspritzverfahren ausgeschlossen. Nach intensiver Recherche wurde ein Hersteller von Kunstharzbeschichtungen gefunden der bereits Brunnen- und Teichanlagen in Schloss Versailles und Schloss Babelsberg betreut hat.

Im Frühjahr 2021 begannen  die Arbeiten:

               

-          Erneuerung der Pump- und Wasseranlagen

-          Reinigung des Beckens durch Sandstrahlen

-          Abmontage und Reparaturen der Abdeckplatten

-          Ausgleichsarbeiten des Randbereiches

-          Riss- und Schadstellenverschließungen

-          Aufbringen von verschiedenen Harzschichten

-          Einfassungs- und Wegebauarbeiten

-          Pflanz- und Restarbeiten (Frühjahr 2022)

... Abbruch und Aufwertung der Freifläche am "Eisteich" zum öffentlichen Begegnungs- und Freizeitsportzentrums

 

Die Stadt Hof beabsichtigt, die Freifläche nördlich der Kunsteisbahn im Umfeld des „Eisteiches“ zu sanieren und einer freizeit- und sportorientierten Nutzung zuzuführen. Ziel der Stadt ist es, für alle Generationen einen attraktiven Aufenthaltsort im Freien zu schaffen. Die Reaktivierung dieser Freifläche als Erholungsort ist aus stadtplanerischer Sicht notwendig, da mit der Errichtung der Außenanlagen neben ihrer Funktion als Erholungs- und Begegnungsfläche gleich mehrere innerstädtische Teilbereiche räumlich in Beziehung gesetzt werden.

Nach dem Motto „umsonst, frei und draußen“ entsteht ein moderner Street-Skatepark, der keine Wünsche offenlässt. Highlights der frei zugänglichen Gesamtanlage sind der Street Skatepark, die Skate- bzw. BMW-Bowl, ein Pumptrack sowie einer Inliner-Strecke, die für jeden – vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen – geeignet sind.

Damit auch Freunde von Outdoor-Fitness (Calisthenics) auf ihre Kosten kommen, wird ein Teilbereich des Areals mit Fitnessgeräten ausgestattet. So werden dort unter anderem Reckstangen, eine Sprossenwand, und eine horizontale Sprossenleiter sowie eine Slackline für Balanceübungen vorgehalten. „Das ist ideal für jeden, der seine Laufrunde entlang der Saaleauen oder durch den Bürgerpark Theresienstein mit Fitnessübungen an den Geräten verbinden möchte“.

Bei der Planung wurde auch darauf geachtet, dass die neue Freizeitsportanlage einen möglichst hohen Erholungs- und Aufenthaltsort erhält, besonders einzelne Flächen wurden harmonisch in die Umgebung eingefügt. Die jeweiligen Anlagen sind stimmig wie in die Landschaft hineinmodelliert. Durch das Spiel aus offenen und erhöhten Bereichen können sowohl die sportlich Aktiven als auch die Zuschauer die höher gelegenen Aufenthaltsbereiche nutzen und somit die gesamte Anlage überblicken.

Planung / Objekt- / örtliche Bauüberwachung: 

Landschaftsgestaltung: seecon Ingenieure GmbH aus 04179 Leipzig

Sportflächen: Landskate GmbH aus 50823 Köln

Technische Ausstattung: Objekt- und Anlagenplanungsgesellschaft mbH aus 08527 Plauen

Baubeginn: 28.06.2021

Bauende: geplant 2022

Ansprechpartner Stadt Hof:
Herr Friedel
Tel.:   +49 (0)9281 815 1595
Fax:   +49 (0)9281 815 87 1595
Email: maik.friedel@stadt-hof.de

...Neues Spielgerät fürs "Gärtla"

 

Der Fachbereich Jugend und Soziales hat in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Grünanlagen vereinbart, den Spielturm im Gärtla auszutauschen.

Das Gärtla besteht seit dem 19. Jahrhundert als Grünanlage und ist seit je her ein beliebter Rückzugsort für Groß und Klein.

Im Sommer spenden die Bäume einen natürlichen Schatten und bieten so Schutz vor der Sonne.

Aber auch zu den anderen Jahreszeiten ist das Fleckchen Grün in der Stadt ein frequentierter Ort zum Verweilen.

Das in die Jahre gekommene Spielgerät wird ersetzt durch ein neues natürliches Robinienholz- Baumhaus mit langer Rutsche und Klettermöglichkeiten. Aufgrund des hierfür größeren Sicherheitsbereiches ist es nicht möglich an selber Stelle eine Schaukel zu installieren. Wer aber weiterhin auf den Schaukelspaß nicht verzichten möchte, kann den großzügigen Spielplatz in der Breslaustraße mit Seilbahn und XXL Schaukel nutzen.

Das Baumhaus ist bereits geliefert worden, der Termin für den Ab- und Aufbau ist noch im Frühjahr angesetzt.  Hierfür wird der Spielplatz aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Stadt Hof wird rechtzeitig über die Sperrung des Spielplatzes informieren und hofft auf eine rege Nutzung des neuen Spielgerätes.

Baubeginn: Frühjahr 2021

Ansprechpartner Stadt Hof:

Maximilian Konrad
Tel.:   +49 (0)9281 815 1580
Fax:   +49 (0)9281 815 87 1580
Email: maximilian.konrad@stadt-hof.de


 

...Rathausumfeld wird aufgewertet

In Folge des Neubaus des Technischen Rathauses beschloss der Stadtrat im Herbst 2019 die Neugestaltung des Rathausumfelds und des Serenadenhofs im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“. Nach Zustimmung der Förderstelle im Oktober 2020 zum Maßnahmestart und Durchführung eines EU-weiten Vergabeverfahrens können die Landschaftsbauarbeiten - sofern es die Witterung zulässt - Ende März beginnen.

Baubeginn: März 2021

Bauende: vorauss. Oktober 2021

Planung Stadt Hof: Hr. Grzesiak

 

...Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Hof - Saale-Rad-Oase Aufwertung des vormaligen Fernwehparks

Am 25.05. begannen die Landschaftsbauarbeiten zur Umgestaltung des Geländes zur Grünanlage für den touristischen Radverkehr und Spaziergänger an der Saale. Errichtet werden unter anderem 5 Fahrradboxen mit Lademöglichkeiten, Sitzbänke, eine Sitzterrasse zur Saale und eine Anlegemöglichkeit für Kanufahrer. Fertigstellung der Landschaftsbauarbeiten ist voraussichtlich Ende Juli, die der Gesamtanlage in Abhängigkeit von aktuell längeren Lieferzeiten voraussichtlich im September.

Baubeginn: 25.05.2020

Die Landschaftsbauarbeiten wurden im Februar 2021 abgeschlossen.

Ansprechpartner Stadt Hof:
Hr. Grzesiak
Tel.:   +49 (0)9281 815 1592
Fax:   +49 (0)9281 815 87 1592
Email: christoph.grzesiak@stadt-hof.de

Ausführende Firma:

AS-Bau Hof GmbH
Stelzenhofstraße 28, 95032 Hof

<$=project.imageDescription( Übersichtslageplan (1,1 MB)

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Geobasisdaten © Bayerische Vermessungsverwaltung

Diashow - zum blättern Bild anklicken:

...Erneuerung eines Spielgerätes an der Eichendorffer Grundschule

Ende 2019 trat die Schulleitung der Eichendorff-Grundschule mit dem Förderverein der Eichendorff-Schule Hof e.V. an unseren Fachbereich heran, auf ihrem Schulgelände ein neues Spielgerät zu errichten um den Spielwert des Pausenhofes zu erhöhen. Zu dieser Zeit befand sich auf dem Schulgelände kein größeres Spielgerät für die Grundschüler. Damit sich das neue Spielgerät gut in das Gesamtbild am Sportplatz eingliedert, wurden verschiedene Vorschläge konstruktiv diskutiert und schlussendlich wurde sich auf den Kletterwald „Eule“ von der Firma SIK-Holz aus Niedergörsdorf verständigt.

Im Anschluss und nach Bestätigung der Finanzierung wurde durch das Sachgebiet Grünanlagen die Realisierung mit allen Beteiligten vorangetrieben und koordiniert. Da SIK-Holz jedes Spielgerät in Handarbeit als Unikat fertigt und daraus eine längere Wartezeit resultiert, konnte das Aufstellen des Kletterwaldes erst im November 2020 durch den städtischen Bauhof, Abteilung Garten- und Landschaftsbau erfolgen. Die Kosten für das Spielgerät wurden vollständig vom Förderverein der Eichendorff-Schule Hof e.V. getragen und der Aufbau durch die Stadt Hof. Dem Verein gebührt ein herzlichen Dank, für die ausgesprochene großzügige Spende und das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement.

...Die Kletterpyramide am Theresienstein

Nachdem das Netz der Kletterpyramide erneuert wurde, ist der Spielplatz zwischen Reitverein und Labyrinth ab sofort wieder freigegeben!

Kontakt

Fachbereich Tiefbau, Grünanlagen
Sachgebiet Grünanlagen
Karolinenstraße 17
95028 Hof

Telefon +49 (0)9281 815 1579
Telefax +49 (0)9281 815 87 1579
  
gruenanlagen@stadt-hof.de


Fachbereich Tiefbau, Grünanlagen
Friedhofsverwaltung
Plauener Straße 1
95028 Hof

Telefon   +49 (0)9281 815 1750
Telefax  +49 (0)9281 815 87 1750
   friedhof@stadt-hof.de

 

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