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Kurzfristige Maßnahmen

Raumtemperatur reduzieren
Durch eine Reduzierung der Raumtemperatur um 1 Grad, spart man 6% der Energie- und Gaskosten.

Rollläden nachts schließen
Durch geschlossene Rollläden sparen Sie nachts in den kälteren Jahreszeiten Heizenergie. Tagsüber kann wiederum bei geöffneten Rollläden die Sonneneinstrahlung durchs Fenster genutzt werden.

Kurz duschen statt baden
Eine Badewanne fasst rund 150 Liter Wasser. Ein normaler Duschkopf hat eine Durchflussmenge von zehn bis zwölf Liter pro Minute, manche Modelle sogar 20 Liter. Wer also weniger als zehn Minuten duscht, spart Wasser und Energie im Vergleich zu einem Vollbad. Wasser Abdrehen während des Einseifen verringert ebenfalls den Energieverbrauch.

Heizkörper frei lassen
Zwischen den Heizkörpern und anderen Gegenständen wie Möbeln oder Vorhängen sollten mindestens 20 – 30 cm Abstand sein. Ansonsten kann sich die Wärme im Raum nicht gut verteilen.

Temperatur in ungenutzten Räumen reduzieren
Reduzieren Sie die Raumtemperatur in Räumen, die nicht genutzt werden. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Oberflächentemperatur 14°C nicht unterschreitet, da die Gefahr der Schimmelpilzbildung besteht.

Einen Sparduschkopf nutzen
Wassersparende Duschköpfe haben eine Durchflussmenge von fünf bis sechs Litern pro Minute. Ein Sparduschkopf ist somit eine der effektivsten Sparmaßnahmen, die zu Hause umgesetzt werden können, da einmal angebracht, wird bei jedem Duschgang gespart.

Heizungs- und Warmwasserleitungen dämmen
Heizungsleitungen und andere Warmwasserleitungen sollten gedämmt sein. Ist die Dämmung unzureichend oder beschädigt sollte nachgebessert werden.

Fenster abdichten
Mit einem Dichtungsband lassen sich Fenster ohne größeren Aufwand besser abdichten. Dadurch gelangt weniger kalte Außenluft in die Räume.

Durchflussbegrenzer einbauen
Wenn es technisch möglich ist, spart der Einbau von Durchflussbegrenzern (Perlatoren) an allen Wasserhähnen bis zu zwei Dritteln Energie und Wasser.

Nachtabsenkung der Heizanlage überprüfen
Durch die aktive Nachtabsenkung wird die Vorlauftemperatur um 3 bis 8 Grad gesenkt. Die Absenkung können Sie sowohl in der Nacht nutzen, als auch für Zeiten, in denen Sie mehrere Stunden nicht im Haus sind.

„Kipp-Lüftung“ nein Danke
Grundsätzlich sollte in der Heizperiode immer nur stoßoder quergelüftet werden. „Kipp-Lüftung“ verbraucht im Vergleich ein Vielfaches an Energie. Die Thermostate der Heizung müssen vor dem Lüften zugedreht werden. Eine höhere Thermostatstufe beschleunigt den Heizvorgang nach dem Lüften nicht.

 

 

Energiesparen mit System

Hydraulischen Abgleich durchführen
Mit dem sogenannten hydraulischen Abgleich können Heizkörper so optimal eingestellt werden, dass die Vorlauftemperatur im Heizsystem entsprechend abgesenkt wird. Ob sich ein hydraulischer Abgleich bei Ihnen wirtschaftlich lohnt können Sie mit dem  Wärme-Checkherausfinden.  

Weiterführende Informationen

Überprüfung der Heizungspumpe
Eine Umwälzpumpe schafft das heiße Wasser vom Kessel durch die Rohre zu den Heizkörpern. Alte Pumpen sind echte Stromfresser und pumpen auch dann noch, wenn die Ventile an den Heizkörpern geschlossen sind. Ihr Austausch rechnet sich bereits nach zwei Jahren.
Heizung richtig regeln
Wie warm es in den Räumen ist, bestimmt neben den Thermostaten auch die Regelung an der Heizanlage. Sie misst meist die aktuelle Außentemperatur und vergleicht sie mit dem Sollwert für die Räume. Die Regelung soll die gewünschte Temperatur möglichst energiesparend konstant halten. Das kann sie nur, wenn sie genau eingestellt ist.
Einzelne Komponenten dämmen
Verschiedene Bereiche des Gebäudes können und sollten gedämmt werden. Das Dach, die oberste Geschossdecke, die Kellerdecke sowie die Außenwand. Manche Dämmmaßnahmen, wie freiliegende Heizungsrohre oder auch die oberste Geschossdecke, können durchaus in Eigenleistung erfolgen.

 

Längerfristige Maßnahmen

Heizen mit Wärmepumpen
Von hohen Öl- und Gaspreisen unabhängig zu werden, gelingt mit der Umstellung auf Heizsysteme, die erneuerbare Energien wie Umweltwärme, Solarthermie oder Biomasse zur Beheizung verwenden. Wärmepumpen nutzen die kostenfreie Umweltenergie aus der Umgebungsluft, aus dem Untergrund oder Gewässern und machen aus einer Kilowattstunde (kWh) – vorzugsweise grünem – Strom drei bis fünf kWh Wärme.
Umfassende Gebäudesanierung
Bei einer energetischen Sanierung wird ein Gebäude so aufgewertet, dass es mit einem minimalen Energieverbrauch für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung auskommt. In privaten Haushalten beispielsweise werden rund 84 Prozent des Energieverbrauchs für Heizung und Warmwasser benötigt. Das Einsparpotenzial durch Sanierung der Gebäudehülle und -technik ist also groß.

 

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