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Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest

Die Stadt Hof erlässt zum 22. November 2022 eine Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest.

    Download Allgemeinverfügung

     

    Die Verbreitung der Tierseuche schreitet bayernweit voran.

    • Alle Geflügelhalter haben diverse Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
    • Geflügelausstellungen und –märkte etc. werden verboten.
    • Es gilt ein Fütterungsverbot von Wildvögeln. Singvögel fallen nicht darunter. Die Anordnung betrifft vorrangig Gänsevögel. Am Hofer Untreusee gilt bereits ein Fütterungsverbot; dies betrifft auch Gebiete an Saale und Pfaffenteichen.

     

    Durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erfolgte eine Pressemeldung zu Beginn dieser Woche.

    Seit Oktober 2022 sind in Bayern insgesamt vier Fälle von Geflügelpest bei Hobby-Geflügelhaltungen in den Landkreisen Miltenberg und Landshut nachgewiesen. Deutschlandweit sind in dieser Saison mehr als 1.200 Fälle bei gehaltenem Geflügel und Wildvögeln amtlich festgestellt worden.

    Um eine weitere Ausbreitung der Geflügelpest in der Wildvogelpopulation rasch zu erkennen, wird in Bayern das bewährte Wildvogelmonitoring konsequent weitergeführt. Aus diesem Grund werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, Ansammlungen von toten Wasservögeln dem jeweiligen Veterinäramt vor Ort zu melden.

    Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen in Deutschland ist bislang nicht bekannt geworden. Trotzdem sollten tote oder kranke Tiere nicht berührt und eingesammelt werden. Hunde sind vom Kadaver fernzuhalten.

    Ein Merkblatt mit Sicherheitsmaßnahmen speziell für Geflügelhalter sowie aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern gibt es unter: www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/gefluegelpest/.