Blick in die Zukunft des Areals an der Schützenstraße

Städtebau und Stadtplanung

27.07.2021

Mit dem Areal an der Schützenstraße besteht für die Stadt Hof die Möglichkeit, im Zentrum der Stadt ein neues Quartier mit Schwerpunkt Wohnen zu entwickeln. Seit heute werden die Arbeiten aus dem städtebaulichen Wettbewerb ausgestellt.

Richtungsweisend, ideenreich und innovativ: Wie es mit dem Areal an der Schützenstraße weitergeht, zeigt anschaulich die Ausstellung, die Oberbürgermeisterin Eva Döhla heute eröffnet hat. Zu sehen sind von heute an sowohl der Entwurf des ersten Preisträgers als auch die weiteren acht Entwürfe von Planungsbüros, die auf Städtebau/Stadtplanung spezialisiert sind. Die Ausstellung der Pläne bildet den offiziellen Abschluss des Wettbewerbsverfahrens, coronabedingt findet sie erst jetzt statt. „Umso erfreulicher ist es, dass die Pläne nun endlich öffentlich zu sehen sind“, sagte Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Für die Stadt Hof besteht mit dem Areal an der Schützenstraße die Möglichkeit, im Zentrum der Stadt ein neues Quartier mit Schwerpunkt Wohnen zu entwickeln. Dabei sind sämtliche Themen der Stadtentwicklung neu zu denken, zum Beispiel Nutzungsmöglichkeiten, Platzgestaltung, ÖPNV-Anbindung, Gebäudehöhen, Grünflächen und Nachhaltigkeit. Um angesichts der komplexen Aufgabenstellung die beste Lösung zu finden, hat die Stadt Hof im Jahr 2020 einen städtebaulichen Wettbewerb durchgeführt. „Das Projekt und der Wettbewerb sind ein wichtiger Meilenstein für die Stadtentwicklung“, sagte Christian Wunderlich, Sachgebietsleiter Städtebau und Städtebauförderung bei der Regierung von Oberfranken.

Der Wettbewerb wurde dabei aus Mitteln des Bayerischen Städtebauförderprogramms gefördert. „Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Regierung von Oberfranken für ihre Unterstützung“, bekräftigte Eva Döhla. Sie wies darauf hin, dass ein solcher Wettbewerb sehr aufwendig sei.

Eingeladen waren insgesamt zehn Planungsbüros mit dem Schwerpunkt Städtebau/Stadtplanung, um richtungsweisende Lösungsansätze für das Planungsgebiet zu erarbeiten. Neun Arbeiten wurden abgegeben und im November 2020 von einer Jury bestehend aus Fach- und Sachpreisrichtern sowie Beratern aus Stadtrat und Verwaltung bewertet. Alle neun Arbeiten weisen eine hohe planerische Qualität auf und zeigen die Bandbreite der Möglichkeiten auf dem Areal anschaulich. Die Stadt Hof bedankt sich ausdrücklich bei allen Planungsbüros für Ihre Teilnahme und die geleistete planerische Arbeit.

Neben dem 4,8 ha großen Kerngebiet der ehemaligen Spinnerei umfasst das Planungsgebiet auch die in Richtung Stadtzentrum angrenzenden, ebenfalls aufwertungsbedürftigen Bereiche rund um die Feuerwehrgebäude und die historischen Gebäude des ehemaligen Kopfbahnhofs. Das Areal bildet dabei das Bindeglied zwischen der zentralen Innenstadt und dem westlich angrenzenden Kulturareal mit Theater, Hofer Symphonikern und Freiheitshalle.

Das Preisgericht hat einstimmig empfohlen, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit der asp Architekten GmbH, Stuttgart mit dem Atelier Huffer Wenzel aus Coburg und koeberLandschaftsarchitektur, Stuttgart, zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen.

Das Ergebnis des Wettbewerbs stellt einen sogenannten städtebaulichen Vorentwurf dar. Dieser wird nun gemeinsam mit dem ersten Preisträger asp aus Stuttgart, mit Vertretern aus Politik und den städtischen Fachstellen weiterentwickelt. Der Gewinner-Entwurf bildet die Basis für die nachfolgende verbindliche Bauleitplanung.

Interessierte können die Ausstellung von heute an bis einschließlich 05.08.2021 täglich von 13.00 bis 19.00 Uhr besuchen. Beim Besuch der Ausstellung gilt das grundsätzliche Abstandsgebot von 1,5 Metern zu anderen Personen, zudem ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Da parallel dazu auf dem Volksfestplatz das Hofer Sommervergnügen stattfindet, werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, auf die umliegenden Parkplätze auszuweichen.

Zudem sind die Pläne auch hier auf der Homepage zu finden.


Bei der Ausstellungseröffnung in der Freiheitshalle: (v. li.) Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Johannes Wenzel vom Atelier Huffer Wenzel aus Coburg, Jana Melber von asp Architekten GmbH, Stuttgart, und Christian Wunderlich, Sachgebietsleiter Städtebau und Städtebauförderung bei der Regierung von Oberfranken.

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