Ukraine-Krise

Städtischer Katastrophenschutz bereits aktiv

15.03.2022

Der Katastrophenschutz der Stadt Hof ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine bereits aktiv. Die aktuelle Situation wird ständig überwacht und analysiert, damit je nach Situation verschiedene Vorbereitungsmaßnahmen getroffen werden können. Der Katastrophenschutz unterstützt im Rahmen des Flüchtlingszustroms als Vermittler zwischen Hilfs- und Rettungsorganisationen. Letzte Woche wurden temporäre Notunterkunftsmöglichkeiten geplant und bereits mögliche Turnhallen besichtigt, um festzustellen, ob diese geeignet sind. Sofern eine Gefahr für die Bevölkerung bekannt wird, informiert die Stadt Hof umgehend über die Medien, die städtischen Social Media Accounts und die Homepage.

Sirenen werden in der Stadt Hof nicht als Bevölkerungswarnungen eingesetzt. Sie dienen als Signal für die Feuerwehr und sind kein Katastrophenwarnsignal. Es handelt sich hierbei um ganz normale Feuerwehreinsätze, wie ein Brand oder ein Autounfall. „Die Bevölkerung braucht derzeit keine Angst haben, dass es sich bei den Sirenen um Alarmsignale für einen Angriff oder eine außergewöhnliche Notsituation handelt. Es sind die üblichen Sirenen, die einen Feuerwehreinsatz signalisieren“, sagt Katastrophenschutzbeauftragter Sascha Plochberger. 

Grundsätzliches zum städtischen Katastrophenschutz

Die Stadt Hof ist als Katastrophenschutzbehörde für den Zivil- und Katastrophenschutz zuständig. Das umfasst die Vorbereitung, Leitung und Bewältigung größerer Schadenslagen und Ereignisse, die durch ihr Ausmaß eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen können. Vor allem die Prävention ist hier ein sehr wichtiger Faktor, wofür der städtische Katastrophenschutzbeauftragte das ganze Jahr zuständig ist.

Im Ernstfall tritt ein Krisenstab, die sogenannte „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ (FüGK) zusammen. Diese besteht aus Mitgliedern der gesamten Stadtverwaltung und agiert fachbereichsunabhängig. Zu ihren Aufgaben gehört die Leitung des Einsatzgeschehens auf strategischer Ebene und die Koordination der eingesetzten Kräfte, Einsatzmittel und Organisationen.  Die Warnung der Bevölkerung und Bekanntgabe von Verhaltensempfehlungen gehört auch zum Aufgabebereich.

Der Katastrophenschutz arbeitet daher sehr eng mit anderen Rettungsorganisationen wie der Feuerwehr, der Polizei, dem Rettungsdienst und dem Technischen Hilfs Werk zusammen. Im Bedarfsfall werden hier gesonderte Fachberater hinzugezogen, um eine umfassende Einschätzung zu erhalten und die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Auch bei regulären Einsätzen wird der Katastrophenschutz teilweise hinzugezogen, um die Einsatzkräfte organisatorisch zu unterstützen.

Der Katastrophenschutz wird ständig weiterentwickelt und angepasst. Beispielsweise ist die Erweiterung des Sirenennetzes geplant, um zusätzliche Warnmöglichkeiten zu schaffen. Grundsätzlich gilt für das Verhalten im Alarmfall: Ruhe bewahren, Informationen über seriöse Nachrichtenquellen wie öffentlich-rechtliche Sender und Nachrichtenwebsites sowie behördliche Kommunikationswege einholen und weitere Anweisungen abwarten.

Kontakt

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Klosterstr. 1          
95028 Hof 

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Telefax  +49 (0)9281 815 1199
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