„Strand des Kinos“ jetzt online genießen

Ausstellung in der Freiheitshalle

18.02.2021

Den „Strand des Kinos“ können Filmfans jetzt auch Zuhause genießen: Die Ausstellung, die als Fotoschau Aufnahmen des Fotografen Moritz Holfelder präsentiert und die seit September 2020 im Foyer der Freiheitshalle zu sehen ist, kann nun virtuell angesehen werden.

Um einem möglichst großem Publikum die Ausstellung „Strand des Kinos“ näherzubringen, ist sie nun virtuell abrufbar. Möglich macht dies die digitale Aufnahme des kompletten Ausstellungsraumes. „Ich bin sehr froh, dass wir nun eine Möglichkeit gefunden haben, die beeindruckenden Fotos der Ausstellung doch noch einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt Peter Nürmberger, Fachbereichsleiter Kultur. Aufgrund der Coronapandemie ist der Besuch der Ausstellung seit November 2020 nicht mehr möglich.

Um die Ausstellung in die virtuelle Welt zu übertragen, wurde das Festsaal-Foyer aufgenommen und mit einem speziellen Softwareprogramm zu dreidimensionalen Ansichten verarbeitet. Nun kann jeder einen Blick in die Ausstellung werfen – von überall und fast jedem Smartphone, Tablet oder Computer aus. Im digitalisierten Raum kann man sich frei bewegen und virtuell flanieren. Die Fotoschau ist direkt unter https://my.matterport.com/show/?m=9zgRhtQU3Ur zu erleben. Der Link dorthin findet sich auch auf der Ausstellungshomepage und der Facebook-Seite der Hofer Freiheitshalle.

Ein Bildschirm kann den realen Eindruck nicht komplett ersetzen. „Umso mehr freue ich mich über diese Webvariante hinaus, dass auch ein Buch geplant ist, das wie ein Katalog, aber auch eine Erweiterung unserer Ausstellung ist“, berichtet Nürmberger weiter: „Moritz Holfelder arbeitet schon intensiv daran.“ Es sei ein „besonders schöner Effekt“, dass durch die Ausstellung und das Buch auch ein wenig eine Parallele zwischen den hochkarätigen Internationalen Filmfestspielen in Venedig und Hof gezogen werde.

© Moritz Holfelder

Zur Ausstellung „Strand des Kinos“


Die Internationalen Filmfestspiele von Venedig „Mostra Internazionale d‘Arte Cinematografica“ finden seit 1932 jedes Jahr elf Tage lang Anfang September auf dem Lido statt, der mit ihren Sandstränden der Lagune vorgelagerten Insel. Sie sind das älteste Filmfestival der Welt und gehören mit den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und der „Berlinale“ zu den bedeutendsten Ereignissen eines jeden Kinojahrs. Ähnlich wie bei den Internationalen Hofer Filmtagen erleben die Einheimischen während der Mostra ihre Stadt für ein paar Tage anders als sonst; es verändert sich auch der Blick der internationalen Gäste auf die Stadt.

Die besondere Atmosphäre entsteht durch die direkte Nachbarschaft der Auftritte weltbekannter Stars sowie der italienischen Urlauber auf dem Strand gleich um die Ecke. Auf der einen Seite Familien mit quengeligen Kindern, auf der anderen der feierlich dekorierte Palazzo del Cinema. Beides liegt nur 50 Meter voneinander entfernt – die in Reihen aufgestellten Cabanas (Strandbüdchen) und der Rote Teppich, die glamouröse Bühne für SchauspielerInnen in Abendkleid und Smoking.

Moritz Holfelder fotografiert das wunderliche mediterrane Treiben mit einem einfühlsamen Blick für Details, beobachtet in sieben Kapiteln eher das Geschehen am Rande und dabei lieber die Schaulustigen und MitarbeiterInnen des Festivals als die Stars.

Der Strand und das Meer spielen eine wesentliche Rolle – auch viele der Filmleute suchen den weiten Sandstreifen auf dem Lido immer wieder auf, um dort für Fotos zu posieren oder in eigens für Premierenpartys aufgestellten Zelten zu feiern.

Man kennt Moritz Holfelder vom Radio. Seine Stimme ist häufig zu vernehmen, wenn es im öffentlich-rechtlichen Rundfunk um Kino und Film geht. Zahlreiche Bücher beschäftigen sich mit wichtigen Filmschaffenden wie etwa Werner Herzog, und daneben entführt Holfelder mit seinen preisgekrönten Hörbüchern in die Welt von prägenden ArchitektInnen unserer Zeit. Sein großes Talent besteht auch hier darin, verständlich zu sein – aber niemals flach. Die Begeisterung für seine Sujets, seien es der gute Film, ein fulminantes Bauwerk oder Alltagsobjekte wie der Strandkorb, überträgt sich sofort auf Hörer und Leser. Seit vielen Jahren arbeitet er auch als Fotograf, erstmals zeigt er in Hof seine Bilder, die er seit Jahren bei den Filmfestspielen von Venedig macht.

Er ist seit Jahrzehnten Gast und aufmerksamer Beobachter der wichtigen Filmfestivals von Cannes über Berlin bis Hof, wo er als Moderator von Clubgesprächen und Panels gefragt ist.

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