Innenstadtakteure treffen sich zum Austausch im Hofer Rathaus

Was tut sich in der Hofer Innenstadt?

14. April 2022

Was investiert die Stadt Hof in ihr Zentrum? Welche Pläne gibt es seitens des Stadtmarketings für dieses Jahr? Welche Fördermittel fließen in die Stadt Hof? Um diese und um andere Fragen ging es kürzlich bei einem Austausch im Hofer Rathaus. Auf Einladung der Oberbürgermeisterin waren mehrere Vertreterinnen und Vertreter der Aktiven in der Hofer Innenstadt zusammengekommen, um sich mit der Stadtentwicklung, der Wirtschaftsförderung und dem Stadtmarketing über die aktuellen Vorhaben in der Innenstadt und für das Hofer Stadtzentrum auszutauschen. So waren Vertreter des Einzelhandels, der Werbegemeinschaft, der sogenannten jungen Wilden und auch des jungen Theaters zusammengekommen, um sich zu informieren, auszutauschen und zu planen. Im Mittelpunkt standen die hohen Investitionen, die die Stadt Hof dank mehrerer Förderprogramme tätigen kann. Das Gesamt-Fördervolumen für die Stadt Hof beläuft sich auf 2,8 Millionen Euro aus dem Bayerischen Programm „Innenstädte Beleben“ und dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“. Aus dem Bayerischen Förderprogramm „Innenstädte Beleben“ steht ein Gesamtvolumen von ca. 1,85 Millionen Euro zur Verfügung. Von dieser Summe erhält die Stadt Hof ca. 1,48 Millionen Euro vom Freistaat; dazu kommt der Eigenanteil der Stadt Hof in Höhe von ca. 370.000 Euro. Im Förderantrag wurden fünf Projekte in Abstimmung mit dem Stadtrat vorgeschlagen, die alle Zustimmung gefunden haben. Als Drittes Förderprogramm ist „React“, ein europäisches Programm mit ca. 230.000 €, zu nennen.

Atmosphäre und Flair für die Stadt Hof

„Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Stadt Hof in ganz unterschiedliche Maßnahmen investiert, um die Innenstadt attraktiv und lebendig zu halten. So gibt es bauliche aber auch koordinierende und organisierende Vorhaben, es gibt ein Leerstandsmanagement, es wird in eine Machbarkeitsstudie investiert und auch in kleinere Dinge, die Atmosphäre und Flair in die Stadt bringen. So wie etwa die Weihnachtsengel es in der Adventszeit getan haben. Hier sollen übrigens weitere Engel angeschafft werden. Was auch dank Fördergeldern und Unterstützern möglich ist“, so Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Ein weiteres Projekt, das aus dem Fördertopf des Freistaates realisiert werden soll, ist die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für die Ludwigstraße und den Maxplatz. Die Ludwigstraße soll insgesamt mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erhalten; dazu darf der gesamte öffentliche Raum, der im Spannungsfeld der unterschiedlichen Anforderungen und Wünsche, wie z.B. Ruhebänke und Parken steht, neu gedacht werden. Durch die nun angestrebte Machbarkeitsstudie soll dieser ca. 1,8 ha große Bereich insgesamt untersucht werden. Ziel ist es einen Rahmen abzustecken innerhalb dessen weitere, detaillierte Planungen erfolgen können. Im Ergebnis soll ein Leitbild für die künftige planerische Entwicklung des Stadtraums im Bereich Ludwigstraße/Maxplatz als Basis für die bauliche Umgestaltung entstehen.

Revitalisierung von Hofer Ladenleerständen

Im Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ wurde die Beauftragung eines City- und Stadtumbaumanagements beantragt. Wie die Stadt Hof erfahren hat, ist der Antrag auf Vollständigkeit geprüft worden und bedarf noch einiger kleiner Anpassungen, bevor dieser genehmigt werden kann. Die Verwaltung der Stadt Hof steht in ständigem Kontakt mit der Bundesbehörde, um zügig eine Bewilligung zu erhalten, sodass das City- und Stadtumbaumanagement seine Arbeit aufnehmen kann. Eine außergewöhnliche Maßnahme ist das Projekt „Ladenleerstand, aber mit Inhalt“. Hierbei handelt es sich um eine Revitalisierung eines Ladenleerstandes durch ein regionales Anbieterkonzept. Für diese neue Aufgabe konnte die Stadt Hof den Verein Küko e.V. gewinnen. Als erster Schritt soll mit den künftigen Nutzern ein Ladenlokal im Kernstadtbereich gefunden werden. Notwendige, überschaubare Umbaumaßnahmen und Kosten für Möblierungen werden durch das Förderprogramm abgedeckt. Mit dem Projekt sollen die Förderung und der Aufbau eines Lokal- und Regionalvermarkters und ein Produzentennetzwerk der Kreativ- und Forschungsszene aus dem Bereich Textil gebildet werden. Als Ergänzung zum etablierten Einzelhandel und der vorhandenen Gastronomie soll auch ein kulturelles Angebot in diesen Räumlichkeiten angeboten werden.

Große Bühne auf dem Straußareal geplant

Die vierte Maßnahme, die im Bundesprogramm angemeldet wurde, heißt „Bühne raus!“. Mit einer großen Open-Air-Bühne soll die Hofer Kernstadt ein besonderes Highlight in den Sommerwochen erhalten. Diese Bühne wird bespielt von den Hofer Symphonikern und dem Theater Hof. Als Standort ist das Areal am Strauß vorgesehen. Mit bis zu 500 Besuchern pro Veranstaltung soll zwei Wochen im Sommer 2023 die überregionale Sichtbarkeit der Stadt Hof und eine Attraktivitätssteigerung mit Verweildauer zu mehr Besuchern der Innenstadt führen. Die Bühne steht darüber hinaus auch der nicht-etablierten Kunst- und Kulturszene zur Verfügung. In diesem Jahr sollen die notwendigen vorbereitenden Planungen – sowohl in baulicher als auch im Sinne von Marketing – erfolgen, um im Sommer 2023 dieses außergewöhnliche Event zu bieten.

Über 100 Stadt-Akteure am HofGeld beteiligt

Das Hofer Stadtmarketing ist derzeit neben vielen regelmäßigen Veranstaltungen zentral mit drei Projekten befasst: Dem HofGeld, der Aufwertung des Hofer Wochenmarktes und der Ladiestour. Das rundum erneuerte Zahlungsmittel per Scheckkarte wird in der Mehrzahl der Geschäfte in der Hofer Innenstadt angeboten, um gleich damit einzukaufen. Vom Bäcker bis zur Boutique erleichtert das HofGeld den Besuch in der Stadt. Im Vergleich zur Vorgängerin hat sich die gesamte Zahlungs-Abwicklung verändert. Es müssen nun keine Gutscheine mehr gesammelt und in den Geschäften einzeln abgeben werden. Voll automatisiert wird per Kartenlesegerät abgerechnet. Pünktlich zu Beginn der wärmeren Jahreszeit wird das Angebot des Wochenmarktes erweitert. Hofer Gärtner werden vor Ort sein und ihre Produkte präsentieren. Neben den gewohnten Anbietern von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln steht zusätzlich der Bereich Haus und Garten beim Markt im Mittelpunkt. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Ein weiterer Höhepunkt des Jahres ist die Ladies Tour. Die Ladies Tour hat es spannend gemacht und das Geheimnis um den Austragungsort der ersten Etappe 2022 lang unter Verschluss gehalten. Die renommierte Frauenrundfahrt wird erst zum dritten Mal außerhalb des Freistaates Thüringen gastieren – und zwar erstmals in Bayern um genau zu sein im fränkischen Hof. Die Rundfahrt startet also von Thüringen aus gesehen flussaufwärts an der Saale in einer Region mit langer und großer Radsporttradition, die nicht nur mit Bayernrundfahrt und rund ums Hofer Rathaus große und traditionsreiche Rennen zu bieten hatte, sondern aus der mit der Equipe Nürnberger auch eine der großen deutschen Profimannschaften des Frauenradsports kam.

PS: Bis Mitte Mai nimmt die Wirtschaftsförderung und die Stadtplanung noch Vorschläge für das Aufstellen von zwei weiteren Weihnachtsengeln auf unter: post(at)stadt-hof.de

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