Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO)

Zweite Bürgerbefragung in Hof startet

27.07.2021

Jetzt ist die Meinung aller Hoferinnen und Hofer gefragt, die das Bus-Shuttle nutzen: Die Hochschule Coburg, Partner in der Forschungskooperation, wird in Kürze die zweite Bürgerbefragung starten.

Am 8. Juni 2021 nahmen die beiden fahrerlosen Shuttles in Hof offiziell ihren Betrieb auf. Nun wird die Hochschule Coburg, Partner in der Forschungskooperation, im Rahmen des Forschungsprojektes Shuttle-Modellregion Oberfranken erneut eine Bürgerbefragung starten. Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses stehen dabei Personen, die das Shuttle benutzen. Sie sollen zu ihren Eindrücken und Meinungen über die Shuttles Auskunft geben.

Am 5., am 12. und am 21. August 2021 werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Coburg die Fahrgäste an der Haltestelle Kugelbrunnen befragen und den Ein- und Ausstieg an dieser Haltestelle sowie die Fahrt per Videoaufnahme dokumentieren. Sowohl die Gespräche als auch die Aufzeichnungen dienen der Weiterentwicklung der Fahrzeuge. Sobald die Videoaufnahmen laufen, wird durch Aushänge deutlich darauf hingewiesen. Falls ein Fahrgast damit nicht einverstanden ist, wird dieser darum gebeten, die Fahrt mit dem Bus-Shuttle an einem anderen Tag zu unternehmen. 

Darüber hinaus läuft eine weitere von der Hochschule Coburg eigens konzipierte Fahrgastbefragung, deren Ergebnisse wichtige Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des Shuttleprojektes in Hof liefern. Die im Shuttle mitfahrenden Personen sind zur Teilnahme an der Fahrgastbefragung herzlich eingeladen. Die Teilnahme erfolgt über den im Shuttle aushängenden QR-Code, der dafür einfach gescannt werden kann. Alle relevanten Datenschutzbestimmungen werden eingehalten.

Bereits im Herbst 2020 hat die Hochschule Coburg im Vorfeld des offiziellen Shuttle-Fahrbetriebs die Hoferinnen und Hofer zu ihrer Meinung über das autonom fahrende Shuttle befragt. Ziel war es, Erkenntnisse über die Akzeptanz und Einstellung der Bevölkerung gegenüber den automatisierten Shuttles zu gewinnen. Insgesamt hatten sich 279 Hoferinnen und Hofer an der Befragung beteiligt, alle Altersklassen waren ausgewogen vertreten. Knapp 92 Prozent der Befragten hatten zum Zeitpunkt der Haushaltsbefragung bereits eine allgemeine Vorstellung von fahrerlosen Shuttles.

Dabei zeigte sich, dass die Hoferinnen und Hofer dem Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken gegenüber positiv eingestellt sind.

Desweiteren stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fest, dass die Befragten das Thema „fahrerloses Shuttle“ mehrheitlich für relevant halten. Der These, dass fahrerlose Shuttles zukünftig von großer Bedeutung für den ÖPNV sein werden, stimmten rund 65 Prozent „zu oder eher zu“.

Es zeigte sich, dass viele Hoferinnen und Hofer sich für die fahrerlosen Shuttles interessieren und neugierig auf eine Mitfahrt sind. Die Bereitschaft der Befragten zu einer Mitfahrt mit einem fahrerlosen Shuttle ist dabei ein Indikator für die Akzeptanz in der Bevölkerung. So kann sich eine große Mehrheit vorstellen, in einem fahrerlosen Shuttle mitzufahren. Zu diesem Ergebnis gelangten die Projektmitarbeitenden bereits bevor die Fahrzeuge im Straßenbild präsent waren und eine Mitfahrt mit ihnen möglich war.

An den Themen Technik und Innovation besteht ebenfalls ein großes Interesse. Skepsis besteht allerdings noch gegenüber dem Reifegrad der Technik. Die befragten Personen schätzen diese als „wenig bis etwas ausgereift“ ein.

Über das Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO)

Gefördert wird das SMO-Projekt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Am Projekt nehmen Stadt und Landkreis Hof, Rehau und Landkreis Kronach teil. Dazu kommen verschiedene Industriepartner wie Valeo aus Kronach und die REHAU AG + Co.  und DB Regio Bus. Hochschulen aus Hof, Coburg und Chemnitz unterstützen das Projekt wissenschaftlich. Das Ziel des temporären Forschungsprojektes Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO) ist es, den Betrieb von selbstfahrenden Shuttles als Ergänzung zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Städten Hof, Kronach und Rehau wissenschaftlich zu erproben.

Die Projektstrecke in Hof führt vom Hauptbahnhof Hof über mehrere Haltestellen hinweg bis in die Fußgängerzone in der Altstadt und dann über das Bahnhofsviertel wieder zurück. Gefahren wird: Montag bis Freitag von 9.55 Uhr bis 18.15 Uhr und Samstag von 9.55 Uhr bis 16.55 Uhr. Es gibt folgende Haltestellen: Hauptbahnhof – Liebigstraße – Bergstraße – Bismarckstraße – Kugelbrunnen – Marienkirche – Biengäßchen – Königstraße – Rekkenzeplatz – Hauptbahnhof im Rundkurs.

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