CO2-Challenge der Metropolregion

Zehn Hofer Schulklassen beteiligt

19.05.2021

Erstmalig waren in der Metropolregion Nürnberg zur alljährlichen CO2-Challenge auch Schulen zur Teilnahme aufgerufen. Von 33 insgesamt beteiligten Klassen kamen zehn und eine klassenübergreifende Gruppe von Schüler- und Lehrer*innen aus Hof.

In der Fastenzeit rief der Initiativkreis der Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager der Metropolregion Nürnberg vom 17. Februar bis 3. April mit der CO2-Challenge bereits zum fünften Mal zu klimabewusstem Verhalten im Alltag auf. Dazu wurde den Interessierten auf der Webseite www.co2challenge.net jeden Tag eine neue Idee geliefert, wie Dinge des täglichen Lebens klimafreundlich gestaltet werden können. Insgesamt wurde die Website 80.000 mal von rund 18.000 Besucherinnen und Besuchern aufgerufen. Das ist absoluter Rekord in der Geschichte der CO2-Challenge. Im bisher reichweitenstärksten Jahr 2019, in dem das Projekt auch den Bundespreis „Klimaaktive Kommune“ erhalten hatte, wurden 56.000 Seitenaufrufe erzielt.

40 Tage, 40 Challenges

„Verwische Deine Spuren – hinterlasse keinen Fußabdruck“ lautete die erste Challenge, bei der alle Teilnehmenden zum Einstieg zunächst den CO2-Fußabdruck berechnen und so persönliche Baustellen erkennen konnten. Weitere Tages-Challenges, die den eigenen CO2-Fußabdruck ins Gleichgewicht mit den planetaren Grenzen bringen sollten, hießen „Butter? Heute gestrichen!“, „Palmöl – Da kriegste Dein Fett weg“ oder „Shoppen stoppen!“. Auch wurden Tipps gegeben zum Umstieg auf Ökostrom, für das Sparen von Sprit durch Gewichtsreduzierung des Autos oder besser – sogar gleich der Umstieg aufs Rad für die Erledigung des Wocheneinkaufs. Dabei sollten möglichst regional-saisonale Produkte in die Satteltasche.

Um die Klimaziele des Pariser Abkommens bis 2050 zu erreichen, muss der Pro-Kopf-Ausstoß auf unter eine Tonne CO2 pro Jahr gesenkt werden. Im Durchschnitt waren es in Deutschland 2019 pro Kopf aber gut elf Tonnen – es gibt also noch viel zu tun. Und jeder Mensch kann mit kleinen Stellschrauben und Veränderungen im Alltag einen Beitrag leisten. Sich auf diesen Pfad zu wagen, lautete die Herausforderung für die gesamte Fastenzeit 2021. 40 Impulse gab es als Anregung und dazu an jedem Wochenende sechs klimafreundliche, geschmackvolle Rezepte, die den Sonntagsbraten ersetzen sollten. Jede Challenge war begleitet von ausführlichen Erläuterungen und weiterführenden Informationen.

Hofer Schüler*innen und Lehrer*innen sind engagierte Klimaschützer

Erstmalig wurde im Rahmen des Klimafastens auch eine CO2-Schul-Challenge ausgerufen. Anders als bei der 40-Tage-Challenge, wurden den Schülerinnen und Schülern acht ausgewählte Aufgaben der 40 Tagesherausforderungen angetragen. Mindestens sechs davon sollten in Klassen- oder Schulteams ausgeführt und reflektiert werden. „Unter den teilnehmenden 33 Klassen aus 15 Schulen in der Metropolregion beteiligten sich alleine in der Stadt Hof drei Schulen mit zehn Klassen und einer klassenübergreifenden Gruppe aus Schüler- und Lehrerinnen“, berichtet Klimaschutzmanagerin Ute Fischer. „Ich bin sehr positiv überrascht von der spontanen und hohen Beteiligung. Die CO2-Schul-Challenge fand in diesem Jahr das erste Mal statt und wurde in der Metropolregion sehr kurzfristig ausgelobt. Ein einziger Aufruf über die lokalen Medien und die Social-Media-Kanäle der Stadt brachte bereits eine hohe Resonanz.“ So meldetet das Schillergymnasium 32 Schülerinnen und Schüler aus mehreren Klassen und fünf Lehrerinnen und Lehrer zurück. Das Jean-Paul-Gymnasium nahm mit acht Klassen aus den Jahrgangsstufen 5a, 5b, 6b, 6c, 7b, 9a, 10a und 10b teil. „Und auch die Jüngsten waren schon eifrig im Klimaschutz, wie man an der 3. Jahrgangsstufe der Christian-Wolfrum-Grundschule unschwer erkennen kann“, lobt Oberbürgermeisterin Eva Döhla bei der Urkundenverleihung an die teilnehmenden Klassen. „Junge, klimabewusste Menschen prägen das Verhalten der nächsten Generationen. Unsere Schulen setzen vorbildlich auf Umweltbildung und werden seitens der Stadt und lokalen Akteursgruppen darin gerne unterstützt.“

Vorbereitungen für die nächste CO2-Challenge laufen

Natürlich wird diese CO2-Challenge nicht die Letzte gewesen sein. Die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager der Metropolregion haben die Anregungen der Teilnehmer aufgenommen und sind bereits in der Planung für die nächste überregionale CO2-Einsparaktion. Weitere Informationen finden sich unter www.co2challenge.net. Für Anregungen, Fragen und / oder die Einbindung weiterer Akteursgruppen in die Aktion steht das Klimaschutzmanagement Hof, Ute Fischer, gerne unter Tel. 09281/ 815-1522 oder unter klimaschutz@stadt-hof.de zur Verfügung.


Oberbürgermeisterin Eva Döhla (2. v.l.) überreicht die Urkunden für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellvertretend an Michaela Brückner-Reinisch (3. v.l.), Lehrerin am Schiller-Gymnasium, Kristin Strobel (4. v.l.), Lehrerin am Jean-Paul Gymnasium, Elias Himes (5. v.l.), Schüler am Jean-Paul-Gymnasium und den Schulleiter des Jean-Paul-Gymnasiums, Stefan Klein. Mit dabei ist Ute Fischer, Klimaschutzmanagerin der Stadt Hof (links).

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