Tempo 30

vor allen Kindergärten in der Stadt Hof wird schnellstmöglich umgesetzt – Tempo 30 vor Schulen und Altersheimen wird geprüft!

Der Gesetzgeber hat durch eine Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung den Kommunen bessere Möglichkeiten eingeräumt, zum Schutz der Kinder u. a. vor Kindergärten die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 herabzusetzen. Dies wird die Stadt Hof nun flächendeckend bis Ende des Jahres umsetzen. Grund hierfür sind zum Teil erschreckende Messergebnisse durch die Verkehrsbehörden. Dazu Bürgermeister Eberhard Siller: „Wir sind eine familienfreundliche Stadt und deshalb heißt es gerade auch vor KITAs in der Zukunft Fuß vom Gas!“

Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Stadt Hof hatte mit eigenen Messgeräten in den letzten Wochen in den beiden Hauptverkehrsstraßen Nailaer Straße und Oelsnitzer Straße Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt – „mit schockierenden Erkenntnissen“, so Eberhard Siller. In der Nailaer Straße beachteten 84 % der Kraftfahrer die bestehende 30er-Geschwindigkeitsbeschränkung zum Schutz der Kinder nicht, die Höchstgeschwindigkeit lag sogar bei 105 km/h. In der Oelsnitzer Straße waren es immerhin noch fast 73 % der Verkehrsteilnehmer, die sich durch die Verkehrszeichen nicht beeindrucken ließen, dort lag die Höchstgeschwindigkeit bei 77 km/h. Bei einer realen Messung durch die Polizei hätten in diesem Zeitraum insgesamt 161 Fahrerinnen und Fahrer ihren Führerschein zeitweise verloren. Im Hinblick auf diese bisher gewonnenen Erkenntnisse appelliert die Stadt Hof an alle Verkehrsteilnehmer, das Wohlergehen der Kinder als der schwächsten Verkehrsteilnehmer in den Vordergrund zu stellen und an solchen Einrichtungen mit der gebotenen reduzierten Geschwindigkeit vorbeizufahren. „Kinder sind in ihrem Verhalten im Straßenverkehr einfach unberechenbar und oft anderweitig abgelenkt. Jeder Verkehrsteilnehmer kann dazu beitragen, an diesen Stellen schwere Unfälle zu verhindern“, so Matthias Wilfert vom Hofer Verkehrsaufsichtsamt. Die erste Konsequenz aus den Messungen ist nun das flächendeckende „Tempo 30“ vor den Hofer Kindergärten.

Im Bereich der Stadt Hof wurde die Reduzierung der ansonsten innerorts geltenden Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 bisher vor folgenden Einrichtungen auf deren Antrag hin veranlasst:

-Therapeutisch-Pädagogisches Zentrum mit Montessori-Kinderhaus, Am Lindenbühl

-Kindertagessstätte St. Konrad, Nailaer Straße

-Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt, Heiligengrabstraße

-Kindergärten St. Johannes, Oelsnitzer Straße und Birkenweg

An den folgenden Kindergärten bzw. Straßenabschnitten soll die Beschilderung nun bis Ende des laufenden Jahres nach Empfehlung des Verkehrsbeirates ebenfalls noch umgesetzt werden:

-Kinderhaus der Kreuzkirche, Fröbelstraße

-Kindergarten St. Lorenz, Rauschenbachstraße

-Kindergarten Neustadt, Schleizer Straße

-Kindergarten im Treffpunkt Familie, Unterkotzauer Weg

-Waldorfkindergarten, Erlhofer Straße

-BRK-Kindertagesstätte, Mühldamm

-Kinderhort der Arbeiterwohlfahrt, Fabrikzeile

-Kindertagesstätte Emilia, August-Mohl-Straße

Den unbefriedigenden Messergebnissen werden in den nächsten Wochen Nachmessungen folgen. Sollten auch diese Ergebnisse negativ ausfallen, wird die Stadt Hof dann im nächsten Schritt die Polizei dringend bitten, an diesen Stellen Geschwindigkeitskontrollen mit bußgeldbewehrter Ahndung durchzuführen. Zudem werden auch die Verkehrssituationen vor Schulen und Altersheimen nochmals geprüft. Auch dort wurde die Einführung von Tempo 30-Zonen durch den Gesetzgeber massiv erleichtert.

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