„subjektive cgi“:

Virtuelle Fotoarbeiten von Studierenden der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg

Ausstellung im Foyer des Festsaals der Freiheitshalle Hof
Geöffnet: 30.3. – 29.5.2019, Mo – Fr, 10 – 17 Uhr
Eröffnung am Freitag, 29. März 2019, 17.30 Uhr

„Bauhaus und die Fotografie“ lautet eine Ausstellung, die derzeit im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen ist. Ein wesentlicher Aspekt dieser Schau ist, mit welchem Selbstverständnis und Instrumentarium sich heute junge Fotografen äußern. Eine Gruppe von Studierenden der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg wirft einen Blick nach vorne. Sie zeigen eigene, zukunftsorientierte Entwürfe, mit denen sie auch auf elektronische und digitale Medien setzen. Diese hochaktuelle Ausstellung „subjektive cgi“ ist ab 29. März 2019 im Foyer der Freiheitshalle Hof zu sehen. Zur Eröffnung spricht Prof. Dr. Christoph Schaden, der neben seiner Hochschultätigkeit in Nürnberg ein gefragter Ausstellungskurator ist.

Was ist zu sehen? „cgi“ steht für „Computer Generated Imaging“, besser zu verstehen als „virtuelle Fotografie“. Die Bilder entstehen am Computer. Echte Objekte, Licht oder eine klassische Kamera sind nicht die Voraussetzung. Im täglichen Leben begegnen solche virtuellen Fotografien jedem, der sich für neue Automodelle interessiert, noch lange bevor diese im Straßenverkehr oder den Autohäusern zu sehen sind. Die Studierenden lernen im Studiengang cgi neue Bildwelten zu erschließen sowie abstrakte Inhalte, Vorstellungen und Visionen zu formulieren. Dieses Darstellungsverfahren der fotorealistischen Visualisierung eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Es verbindet die klassische Fotografie mit neuen 3D-Darstellungsverfahren.

Und „subjektiv“ im Titel bezieht sich auf das Konzept „subjektive fotografie“, das Otto Steinert formuliert hat. Vor rund 60 Jahren suchte dieser einflussreiche Fotograf so einen Weg zwischen dem dokumentarischen Charakter der Fotografie und dem vorherrschenden Zwang zum Abstrakten in der bildenden Kunst. Er wurde so prägend für die Nachkriegsfotografie. In diesem Spannungsfeld zwischen dem damals modernen ästhetischen Ansatz und den heutigen technischen Möglichkeiten suchen die jungen Leute unter Leitung von Professor Hans-Michael Jostmeier ihre Bildsprache. Sie haben das ästhetische Spektrum der »subjektiven fotografie« für das bildgebende Verfahren der Computer Generated Images adaptiert. Mit beeindruckenden Ergebnissen, die in einem Mappenwerk des renommierten White Press Verlags veröffentlicht werden.

Es stellen Studierende von Prof. Michael Jostmeier und Prof. Dr. Christoph Schaden, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Fakultät Design, aus. Amir Khan, Djahanschahi Afschar, Felix Berndt, Markus Eschrich, Eduard Gross, Daniel Höllinger, Heidi Fabiola Hofmann, Tatjana Hofmann, Alexander Hunzek, Remigius Kalisz, Svitlana Khisamutdinova, Thea Leyendecker, Katrin Mader, Thomas Michalczyk, Anastasia Miller, Max Müller, Robert Nixdorf, Philipp Oehler, Julius Rosen, Daria Schreiber, Ludwig Seibt, Benno Sellin, Stefanie Sordon, Marco Steiner, Kerim Turay, Simon Velthuis und Christian Wölfel.

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