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Kinderparlament tagt im Hofer Rathaus

Auch die Kleinen haben in Hof etwas zu melden: In losen Abständen tagt im Großen Sitzungssaal des Rathauses das Kinderparlament. Etwa 40 Jungs und Mädchen der dritten und vierten Klasse der Hofer Grundschulen und der Kindertreffs Jägersruh und Wölbattendorf brachten diesmal den Verantwortlichen der Stadt ihre Anliegen vor. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Bürgermeister Eberhard Siller, Klaus Wulf (Fachbereichsleiter Jugend und Soziales), Peter Hetz (Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung), Stadtwerke-Geschäftsführer Jean Petrahn sowie Jürgen Schmittgall von der Polizeiinspektion Hof gaben den Kindern direkt Antworten auf ihre Fragen und Anregungen.

Im Mittelpunkt standen die Themen Schule, Spielen und Verkehr. Besonders eine verbesserte technische Ausstattung und schönere Pausenhöfe  waren den kleinen Parlamentariern beim ersten Punkt wichtig. Nach und nach werde sich hier viel tun, versprachen die „Großen“. Beim Thema Spielen wurde vor allem eines gefordert: Mehr Fußballplätze und -tore. Aber auch liegengelassener Müll und Hundehaufen ärgern die Kinder. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner ermutigte die Schülerinnen und Schüler, Erwachsene auch direkt darauf anzusprechen, ihre Hinterlassenschaften wegzuräumen. Selbstverständlich sei aber auch der Städtische Bauhof laufend unterwegs, um für Sauberkeit zu sorgen. Auch über den Verkehr machte sich das Kinderparlament Gedanken. So wünscht man sich mehr Zebrastreifen, mehr Kontrolle durch die Polizei, häufiger fahrende Busse und besser gekennzeichnete Radwege. Vor allem beim letzten Punkt gab Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner den Kindern Recht.

Unter dem Tagesordnungspunkt Sonstiges war das Thema Baden ganz groß geschrieben. Günstigerer Eintritt ins Freibad und ein Wellenbecken, keine sommerliche Schließung des Hallenbades oder ein eigener Badeteich für Wölbattendorf wurden angesprochen. Große Wünsche, welche die Ansprechpartner aber nicht alle erfüllen können. Jean Petrahn aber versprach, zu prüfen, ob man im Hofer Freibad möglicherweise einen „Badetag“ mit vergünstigten Preisen anbieten könne.

Auch, wenn nicht alle Anliegen sofort gelöst werden können, so waren beide Seiten glücklich über den Verlauf des Kinderparlamentes. Die Kinder, weil sich die Erwachsenen Zeit genommen haben, ihre Themen und Wünsche anzuhören und auf vieles auch gleich Antwort geben konnten. Und die Vertreter von Stadt und Polizei, weil sich die Kinder mit Plakaten und Rollenspielen nicht nur viel Mühe gemacht hatten, ihre Themen zu präsentieren, sondern weil sie so die Anliegen auch einmal aus einem anderen Blickwinkel vorgetragen bekamen.

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