Sanierung der Unteren Steinernen Brücke:

Verkehrsfreigabe verzögert sich – Überweg für Fußgänger wird geschaffen

Im Rahmen der heutigen Bauausschusssitzung gab es Neuigkeiten zum Bauprojekt an der Unteren Steinernen Brücke. Die gute Nachricht zuerst: Am finalen Fertigstellungstermin der Brücke Ende September 2018 wird weiterhin festgehalten. Einige Zwischenschritte allerdings verschieben sich aufgrund nicht vorhersehbarer Begebenheiten während der Sanierung doch deutlich nach hinten. So ist beispielsweise die für Dezember 2017 geplante Verkehrsfreigabe voraussichtlich erst im August nächsten Jahres umsetzbar.

Die Gründe hierfür sind vielschichtig: Im Juni waren im Zuge der Abbrucharbeiten archäologisch bedeutsame Mauerreste entdeckt worden, welche im Rahmen der durchgeführten Voruntersuchungen nicht erkennbar waren. Durch die Dokumentation der historischen Funde, unter anderem in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, kam es zu Verzögerungen im Bauablauf. Infolgedessen wirkte sich der parallel laufende Kanalausbau in der Vorstadt zusätzlich verzögernd aus. Zudem ergab die Vermessung der freiliegenden Bogenrücken, dass das Bauwerk an einigen Punkten höher liegt, als bislang angenommen. Die Höhenlage der Fahrbahn musste demnach nachträglich neu festgelegt werden, was seinerseits zeitaufwendig ist.

Bis Ende des Jahres ist nun geplant, die Brücke durch Herstellung des Mauerwerkes und die Abdeckung mit Füllbeton in einen winterfesten Zustand zu versetzen. Fußgänger allerdings können die Untere Steinerne Brücke bereits ab Dezember 2017 passieren: Für sie wird ein Steg über das dann winterfeste Bauwerk errichtet.

In Abhängigkeit von der Witterung können die Restarbeiten ab etwa Mitte März 2018 in Angriff genommen werden. Der Fußgängersteg muss hierfür dann wieder zurückgebaut werden. Die durch die Funde und Verzögerungen entstandenen Mehrkosten von gut 100.000 Euro werden dem Freistaat Bayern als Fördergeber gemeldet.

Umleitungsstrecke

Autofahrer, die auf der Schleizer Straße (aus Richtung Marktkauf) stadteinwärts fahren, werden ab der Einmündung Plauener Straße über die Lessingstraße und weiter über den Sigmundsgraben umgeleitet. Vom Graben stadteinwärts (aus Richtung Media Markt) erfolgt die Vollsperrung bereits ab der Einmündung Unteres Tor. Anlieger dürfen bis zur Baustelle durchfahren. Die Umleitung führt über Sigmundsgraben und Lessingstraße. Die Zufahrt zu Wohnhäusern im Baustellenbereich wird in direkter Abstimmung zwischen Baufirma und Anwohnern geregelt. Fußgänger werden per Beschilderung über die Lessingbrücke beziehungsweise über den Theresiensteg umgeleitet.

Für eine Summe von 1,4 Millionen Euro wird in diesem Jahr die Überbauerneuerung an der Unteren Steinernen Brücke durchgeführt, ebenso die Ertüchtigung der Pfeiler und die Angleichung der Randbereiche. Die Arbeiten werden von der Firma WTU GmbH aus Weischlitz ausgeführt. Für das kommende Jahr ist dann noch die Sanierung des Natursteinwerkes der Brücke geplant.

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