Kompetenznetzwerk Wasser und Energie:

4. Fachtagung für Hochwasser- und Überflutungsschutz

Am 22.10.19 fand zum vierten Mal die Leitveranstaltung „HoWaFach – Fachtagung für Hochwasser- und Überflutungsschutz“ des Kompetenznetzwerkes statt.

Hintergrund der Veranstaltung ist, dass u.a. Klimawandel, Landwirtschaft und Urbanisierung sowie die Rodung von Wäldern in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen haben und dadurch die Anzahl der auftretenden Überflutungen durch Wassermassen stark angestiegen ist. Unabhängig von Landnutzung und Bodenversiegelung treten dazu in Folge von lokalen Starkregenereignissen plötzliche Überflutungen immer häufiger auf, wo sonst nicht damit zu rechnen ist.            

Dies war Anlass, mit einer Veranstaltung einen Überblick über den aktuellen Stand in der Hochwasservorsorge zu geben sowie mögliche Gefahren und Risiken aufzuzeigen, um gefährdete Einzelobjekte effektiver zu schützen.

Neben bekannten Maßnahmen wurden auch neue objektbezogene Lösungsstrategien vorgestellt und Einblicke in die moderne Hochwasserschutzvorsorge gewährt.

Thema der diesjährigen Veranstaltung war „Digitalisierung in der Hochwasserschutzvorsorge“. Passenderweise wurde dies am Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof durchgeführt, wo die Arbeit mit digitalen Medien im Mittelpunkt steht. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Hochschule, Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann und Walter Friedl von der Wirtschaftsförderung der Stadt Hof, wurden die rund 40 Teilnehmer von Kommunen, Kammern und Wirtschaft in neun interessanten Vorträgen zum einem darüber informiert, welche Möglichkeiten es in der digitalen Technik zum Hochwasser- und Überflutungsschutz schon gibt und wie diese Anwendung in der Praxis finden.

Als Referenten waren dazu eingeladen: Gabriele Merz (Wasserwirtschaftsamt Hof), Dirk Seifert und Dr. Wolfgang Rieger (beide Bayerisches Landesamt für Umwelt), Dr. Patrick Keilholz (DHI WASY GmbH), Matthias Falk (SPEKTER GmbH), Hagen Güssow (REHAU AG + Co.) sowie Dr. Hans-Otto Weusthoff (Stadtentwässerung Hannover), Clemens Strehl (IWW Water Centre GmbH) und Sascha Marek (Wilo SE).

Steffen Magdeburg, Geschäftsführer des Kompetenznetzwerkes, war erfreut über den Verlauf der Veranstaltung: „Wir wollten mit dieser Veranstaltung von der anderen Seite herangehen und Möglichkeiten für einen effektiven Hochwasserschutz aufzeigen, bevor es überhaupt erst zu Überflutungen und damit zu Schäden kommt. Ich denke, dass wir einige sehr gute Möglichkeiten aufzeigen konnten.“

Netzwerkmanager Sebastian Auer sieht dies genauso: „Die hohe Resonanz hat gezeigt, wie wichtig dieses Thema ist und dass gerade über Netzwerke, wie das Kompetenznetzwerk, solche Themen hervorragend vermittelt werden können.“

Neben der Hochwasserschutzvorsorge widmet sich das Kompetenznetzwerk auch weiteren Themen. So sind z.B. Projekte im Bereich Abwasser und Erneuerbare Energien geplant. Des Weiteren steht die Nachwuchsförderung im Fokus, wie auch die netzwerkübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Behörden und Verbänden.

Kontaktdaten:
Kompetenznetzwerk Wasser und Energie
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95028 Hof

www.wasser-energie.net


Die Teilnehmer der HoWaFach vor dem Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof

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