Kein Volksfest, aber Schausteller sind willkommen

Planungen laufen

13.04.2021

Das Hofer Volksfest findet im Jahr 2021 nicht statt. Dennoch sollen die Hoferinnen und Hofer – wenn es die Pandemie erlaubt -  nicht auf jegliches Vergnügen verzichten müssen.  Zu diesem Ergebnis sind die Stadt Hof als Veranstalter und die Vertreter der beteiligen Festwirte und Schausteller übereinstimmend gekommen. Auch der Marktbeirat, der sich am 7. April 2021 zu einer Sitzung getroffen hatte, war einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass das Hofer Volksfest nicht in der traditionellen Form stattfinden kann. Er beauftragte die Stadtverwaltung, stimmige Ersatzkonzepte zu planen und auf Umsetzbarkeit unter den jeweils geltenden Coronaregeln zu prüfen. Die Hoferinnen und Hofer werden möglicherweise dennoch auf ihre Kosten kommen. Derzeit arbeitet die Marktverwaltung an alternativen Konzepten.

„Natürlich ist es traurig, dass wir schon zum zweiten Mal auf das Volksfest in altbewährter Form verzichten müssen“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Döhla. „Doch ich freue mich über die einvernehmliche Lösung, die wir als Stadt Hof gemeinsam mit den Festwirten und Schaustellern gefunden haben. Wir werden den Hoferinnen und Hofern auf jeden Fall etwas zu bieten haben.“

Björn Pausch, Sprecher der Festwirte, sagt: „Uns Festwirten ist es ein Anliegen, dass die Stadt Hof als Veranstalter des Hofer Volksfestes mit Schaustellern und uns an einem Tisch sitzt. Das hat in der Vergangenheit gut funktioniert und gerade in den Ausnahmejahren ist es wichtig, gemeinsam nach Alternativen zu suchen.“ Die gute Zusammenarbeit hebt auch Lorenz Kalb hervor, der 1. Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbandes: „Wir waren in die Vorbesprechung mit der Oberbürgermeisterin und Vertretern der Stadt sowie mit den Volksfestwirten eingebunden und tragen die Entscheidung aus Überzeugung mit.“

Marktmeister Uwe Voigt weiß: „Das neue Konzept befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium, aber es zeichnet sich schon jetzt eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ab.“ Fest steht, dass ein Festzelt- und Biergartenbetrieb unter den gegebenen Bedingungen nicht durchführbar ist. Wenn möglich soll ein temporärer Vergnügungspark am Volksfestplatz entstehen – mit einem Hygienekonzept, das sich am Konzept des Nürnberger „Nürnbärland“ orientiert. „Primär sollen dazu die Schausteller zugelassen werden, die zum Hofer Volksfest 2021 zugelassen worden wären“, erläutert Uwe Voigt. Denkbar sei aber auch eine Neuauflage des „Hofer Sommervergnügens“, das im vergangenen Jahr begeisterte.

Welches Konzept dann letztendlich umgesetzt werden kann, ist unter anderem von den gesetzlichen Rahmenbedingungen, die im Sommer gelten, abhängig.

„Zeitraum und Dauer orientieren sich grob am Volksfesttermin, die Dauer hängt unter anderem davon ab, ob und welche anderen Veranstaltungen bzw. Konzepte um diesen Termin herum stattfinden“, sagt Uwe Voigt. Er ist sich sicher: „Mit dem jetzt entstehenden Konzept hoffen wir, dass wir unseren Hoferinnen und Hofern und allen Gästen die Möglichkeit bieten können, ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen“.

Lorenz Kalb sagt: „Wir danken dem Marktbeirat dafür, dass auf diesem Wege den Schaustellerbetrieben, die in der Pandemie als mittelständische Familienbetriebe derzeit um ihr Überleben kämpfen, Möglichkeiten eröffnet werden sollen, wie Schaustellerbetriebe schnellstmöglich wieder tätig werden und der Bevölkerung endlich wieder Freude bringen können.“

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