In der Freiheitshalle:

Infektpraxis bereit für Patienten

Ab 29. April 2020 ist die Infektpraxis im Konferenzbereich der Freiheitshalle bereit für die Patientenaufnahme. Insgesamt drei Räume, die mit speziellem Equipment ausgerüstet wurden, stehen hier zur Verfügung. Dr. Maximilian Dietrich, der federführend mit der Einrichtung betraut war, erklärt den Zweck: „Die Infektpraxis ist als verlängerter Arm der Hausarztpraxis zu verstehen. Jeder Hausarzt, der nicht die Möglichkeit hat, für potentiell mit Corona infizierten Patienten separate Räume zur Verfügung zu stellen, kann die Betroffenen nun hier anmelden.“


v.l.: Dr. Maximilian Dietrich, Dr. Winfried Sachs, Ulrich Voit

Sinn und Zweck ist nicht nur, dass mögliche Infizierte von anderen Patienten getrennt werden, sondern dass Hausarztpraxen wieder mehr zur Routine zurückkehren können – sprich, sich um chronisch Kranke, ältere Patienten oder Patienten mit anderen Erkrankungen kümmern zu können. Nicht-infektiösen Patienten steht so wieder mehr Sprechzeit bei ihren Hausärzten zur Verfügung.

Menschen, welche die typischen Corona-Symptome aufweisen, rufen nach wie vor bei ihrem Hausarzt an. Dieser wiederum meldet sie dann in der Infektpraxis in der Freiheitshalle an. Vorerst arbeiten dort sieben Ärzte freiwillig, immer einer ist im Dienst. Auch Patienten, die zuvor positiv getestet und nun wegen einer anderen Krankheit behandelt werden müssen, werden in der Infektpraxis angemeldet. „Sie werden aber nicht mit potentiell Ansteckenden in Kontakt kommen, niemand muss sich Sorgen machen“, erklärt Dr. Dietrich.

Die Infektpraxis hat bis auf weiteres werktags von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet. Je nach Bedarf und Verlauf der Corona-Pandemie können Sprechzeiten und Ärztezahl in Zukunft aber auch dem Bedarf angepasst werden.

Vor Eröffnung machten sich Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Landrat Dr. Oliver Bär, Dekan Günter Saalfrank und Pfarrer Hans-Jürgen Wiedow gemeinsam mit den Ärzten ein Bild von den frisch eingerichteten Räumlichkeiten.


v.l.: Landrat Dr. Oliver Bär, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Dekan Günter Saalfrank, Pfarrer Hans-Jürgen Wiedow

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