Im Juni und Juli:

Fränkische Literaten in der Stadtbücherei Hof

Vier bekannte fränkische Autoren wurden vom Kulturamt der Stadt Hof eingeladen, in der Stadtbücherei aus ihren Büchern zu lesen. Im Juni und Juli sind die Lesungen geplant, die bei schönem Wetter im Lesehof stattfinden werden.

Sabine Weigand, „Die Manufaktur der Düfte“, am Samstag, 29. Juni 2019,19:30 Uhr

Das Schicksal einer Familie. Ein tragisches Geheimnis. Ein gefährlicher Traum. Die große Gründerzeit-Saga von Bestsellerautorin Sabine Weigand.

Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts. Der junge Fritz Ribot hat große Träume. Seine Seifenrezepturen machen die Familie reich und mächtig. Muss er für den Erfolg auf Aleksandra, seine Liebe in Russland, verzichten? Darf er seiner schönen Schwester Lisette erlauben, sich mit Hans, dem Arbeiter in der Fabrik, zu treffen? Im Glanz der Gründerzeit ahnt keiner in der Familie, dass mit der heraufziehenden Weltkriegsgefahr Fritz' Lebenswerk auf dem Spiel steht - und damit alles, wofür die Ribots so sehr gekämpft haben...


Foto: Sabine Weigand © Gaby Gerster

Ewald Arenz, „Alte Sorten“, Freitag, 5. Juli 2019, 19:30 Uhr

Auf der Suche nach der eigenen Welt. Sally und Liss: zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sally, kurz vor dem Abitur, will einfach in Ruhe gelassen werden. Sie ist wütend auf alles, hasst alles: Angebote, Vorschriften, Regeln, Erwachsene. Fragen hasst sie am meisten, vor allem nach ihrem Aussehen. Liss bewirtschaftet allein einen Hof zwischen Weinbergen und Feldern. Schon beim ersten Gespräch der beiden stellt Sally fest, dass Liss anders ist als andere Erwachsene. Kein heimliches Mustern, kein voreiliges Urteilen, keine misstrauischen Fragen. Liss bietet ihr an, bei ihr auf dem Hof zu übernachten. Aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Was ist das für eine, die nie über sich spricht, die allein das Haus bewohnt, in dem doch die frühere Anwesenheit anderer zu spüren ist? Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten, Bienen zuckern und Liss die alten Birnensorten in ihrem Obstgarten beschreibt, deren Geschmack Sally so liebt, nähern sich die beiden Frauen einander an. Und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die sie beide erfahren haben.

Gerhard Spörl, "Es muss noch etwas anderes geben als Angst und Sorge und Herrn Hitler“, Samstag, 20. Juli 2019, 19:30 Uhr

Die Liebesgeschichte von Artur und Grete. 1932 heiratet die aus vermögender Görlitzer Familie stammende Grete den jüdischen Autohändler Artur Schlesinger gegen den Willen des Vaters. Artur gelingt es mit viel Glück und Chuzpe, trotz Verfolgung die Nazizeit zu überleben, nicht zuletzt dank seiner Frau, die zu ihm hält.

Der in Hof geborene und aufgewachsene Autor, studierte Germanistik in Heidelberg und Mainz. Er begann seine journalistische Laufbahn beim Hofer Anzeiger und der Frankenpost. 1980 wurde er politischer Redakteur der „Zeit“, von 1990 bis 2015 arbeitete er für den „Spiegel“, unter anderem als Ressortleiter Deutsche Politik, USA-Korrespondent, Ressortleiter Ausland und Leiter der Abteilung „Meinung“. Auch verantwortete er die vielgelobte Serie «Die Gegenwart der Vergangenheit», womit Hitlers langer Schatten gemeint war. 2004 gab er sie zusammen mit Stefan Aust als Buch heraus, 2008 erschien „Die wiedervereinigten Staaten von Amerika“.
2016 veröffentlichte er das Buch "Es muss noch etwas anderes geben als Angst und Sorge und Herrn Hitler“, das auf dem Leben der Großeltern seiner Frau beruht und am 20.7.2019 in Hof im Mittelpunkt steht.

Helmut Vorndran, „Lupinenkind“, Mittwoch, 24. Juli 2019, 19:30 Uhr

Auf einem Bamberger Friedhof wird während einer Beerdigung ein Mann erschossen. Bei ihrer Suche nach dem Täter stoßen die Kommissare Haderlein, Lagerfeld und Ermittlerschweinchen Riemenschneider auf ein grausames Verbrechen aus der Vergangenheit. Die Spur führt nach Heroldsbach, das in den 1950er Jahren durch eine Reihe geheimnisvoller Marienerscheinungen das öffentliche Interesse auf sich zog. Hat die religiöse Sekte, die in dem Marienkult ihren Ursprung hatte, etwas mit der Sache zu tun?

Humorvoll-skurril und abgrundtief böse: die Premierenlesung des neuen Vorndran – in Hof

„Uns ging es darum, mit diesen fränkischen Literaten Erfolgsautoren nach Hof einzuladen und gleich ein kleines Paket an Veranstaltungen anzubieten. Vielleicht gelingt es uns, so ein kleines Festival zu begründen“, erklärt Kulturamtsleiter Peter Nürmberger, auf den die 2018 gestartete neue Reihe zurückgeht. Mit der Stadtbücherei und ihrem Lesehof steht ein schöner Rahmen zur Verfügung. Büchereileiter Peter Herold freut sich über die Lesungen, die in der Stadtbücherei bestens platziert sind: „Schließlich sind wir mit rund 260.000 Ausleihen pro Jahr ein wichtiger Ort für literarisch interessierte Menschen. So können wir unseren Lesern Kontakt mit ihren Autoren bieten.“

Die Lesereihe wird ermöglicht durch die Unterstützung der Sparkasse Hochfranken. Dadurch können die Veranstaltungen auch bei freiem Eintritt angeboten werden.

Alle Lesungen beginnen um 19.30 Uhr. Sollte es regnen, wird vom Lesehof nach innen ausgewichen.

Den Flyer finden Sie hier.

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