Flottendienstboot „Alster“:

Feier zu 15 Jahren enger Patenschaft mit der Stadt Hof

Hof „in Bayern ganz oben“ ist aus Sicht der Besatzung des Flottendienstbootes „Alster“ der Bundesmarine naturgemäß „ziemlich weit unten im Süden“. Und hier kommen sie sehr gerne hin, wie aktuelle Offiziere und frühere Kommandanten bei der Feier zum 15jährigen Bestehen der Patenschaft zwischen „Alster“, Marinekameradschaft Admiral Scheer und Stadt Hof mehrfach versicherten. Bereits seit Jahrzehnten pflegen die Marine und die Stadt ein enges Verhältnis, zunächst für 29 Jahre mit dem mittlerweile außer Dienst gestellten Boot „Frauenlob“, nach der in der Saalestadt sogar eine Straße benannt ist und nun seit anderthalb Jahrzehnten mit der „Alster“.

Mindestens zwei Mal im Jahr stehen gegenseitige Besuche an. Und das wird auch in Zukunft so sein. „Wenn man nach Hof kommt – und das ist tatsächlich so – dann ist das mittlerweile ein Gefühl wie Nachhause kommen“, so Korvettenkapitän Andreas Maschke, der im Oktober 2017 das Kommando am Standort Eckernförde an Peter Wiegel übergab.

Bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus mit Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Vertretern der Marinekameradschaft Hof, der Bundeswehr, des Städtepartnerschaftsbeirates, der beiden ehemaligen Kommandanten Andreas Maschke und Thorsten Krone sowie Teilen der aktuellen Besatzung blickte man auf die vergangenen 15 Jahre zurück. „Ich freue mich, dass ich alle fünf Kommandeure seither kennenlernen durfte“, so Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner. „Das zeigt, wie eng verbunden wir tatsächlich sind.“ Und auch Peter Seumel, Vorsitzender der Marinekameradschaft Hof, fand ausschließlich lobende Worte: „Wir sind stolz, die Marine hier im Binnenland zu vertreten und so auch das Bewusstsein für die Wichtigkeit ihrer Aufgaben zu stärken.“ Ergänzend fügte Thorsten Krone, ehemaliger Kommandant, hinzu: „Ich habe bereits Patenschaften auch mit anderen Städten erlebt. Und nie war es so wie in Hof. Jeder lässt sich den Raum, den man braucht, und dennoch ist immer eine Verbindung da.“ Neben dem traditionellen Besuch zum Schlappentag übergibt die „Alster“-Besatzung jedes Jahr zur Weihnachtszeit auch eine Spende für einen sozialen Zweck in Hof.

Selbstverständlich wusste man auch viele amüsante Anekdoten zu berichten. Pressesprecher Rainer Krauß, zuständig auch für kommunale Partnerschaften und Patenschaften, erinnerte sich an einen Vorfall im Theresienstein. Mit etwa 20 Mann der „Alster“ sei man dort unterwegs gewesen, alle in prächtiger, dunkelblauer Ausgehuniform. Dieser für Hof ungewöhnliche Anblick habe auch die Aufmerksamkeit eines älteren Paares auf sich gezogen. Die Dame habe schließlich zu ihrem Mann gesagt: „Ach schau, die Heilsarmee!“

Natürlich tauschte man zum Jubiläum auch Geschenke aus, wobei sich die „Alster“-Besatzung etwas ganz besonderes hatte einfallen lassen: Eines von nur zwei verbleibenden original „Alster“-Schildern von 1989 aus der Backbord-Nock wird künftig im Treppenhaus des Rathauses hängen. Das zweite ist weiterhin in Besitz des Flottendienstbootes.

Abschließend sprach Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner die Einladung zum diesjährigen Schlappentag aus. Man werde dies gerne in großer Mannesstärke wahrnehmen, so wurde versichert.

 

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