Ehrung für Bürgermeister Eberhard Siller:

Seit 40 Jahren im Hofer Stadtrat

Ein nicht alltägliches Jubiläum konnte Hofs Bürgermeister Eberhard Siller feiern. Er wurde im Rahmen der Vollsitzung des Hofer Stadtrates für seine mittlerweile 40jährige Mitgliedschaft in diesem Gremium geehrt. Seit Kriegsende erreichten bisher nur der bereits verstorbene Alfred Börner, der noch aktive Stadtrat Rainer Kellner sowie der frühere Intendant der Hofer Symphoniker, Wilfried Anton, diese Marke.

Eberhard Siller hatte nach der Stadtratswahl am 3. Mai 1978 sein kommunales Amt angetreten. Seit 1986 arbeitet er im Vorstand der CSU-Stadtratsfraktion mit. Von 1990 bis 1996 hatte er das Amt des Fraktionsvorsitzenden inne. Im Mai 1996 wählten ihn die Mitglieder des Stadtrates zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Stadt Hof. Neben einer langjährigen beruflichen Tätigkeit als Oberstaatsanwalt an verantwortlicher Stelle bei der Hofer Justiz ist Eberhard Siller nunmehr seit über zwei Jahrzehnten Referent für den Bereich Jugend und Soziales – „ein interessantes, aber sehr umfangreiches Aufgabenfeld, für das wir im Haushalt seit vielen Jahren die erforderlichen Mittel bereitstellen müssen“, wie Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner in seiner Würdigung betonte. Und weiter, direkt an den Jubilar gewendet: „Es ist Dir gelungen, Einrichtungen und Programme auch in Konsolidierungszeiten zu erhalten und dich immer neuen Aufgaben erfolgreich zu stellen.“

Seit 2002 hat Eberhard Siller zusätzlich noch die Verantwortung für das Schulwesen inne. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit und städtischer Investitionstätigkeit liegt dabei seit Jahren vor allem in der Sanierung der Hofer Schulhäuser. Der bauliche Zustand und die Ausstattung der Schulgebäude muss für rund 7700 Schülerinnen und Schüler entsprechend dem Bildungsangebot angepasst werden, wobei die Anzahl der Grundschüler in den letzten drei Jahren um knapp 300 Schülerinnen und Schüler angestiegen ist. Nicht wenige Schulhaussanierungen konnten in Eberhard Sillers Amtszeit abgeschlossen werden, wie das Schiller-Gymnasium, die Hofecker Schule und die Schule am Longoliusplatz. Darüber hinaus konnten energetische Sanierungen nach dem Konjunkturpaket II in der Christian-Wolfrum-Schule, der Münsterschule und in den Schulen Moschendorf und Krötenbruck durchgeführt werden. Im August 2016 wurde mit der Sanierung des Altbaus der Berufsschule und im vergangenen Herbst mit der Sanierung der Fachoberschule begonnen.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch Sillers Zeit als Werkreferent der Stadtwerke Hof für mehr als 300 Mitarbeiter bis zu ihrer Privatisierung 1998. Er ist Mitglied in den Aufsichtsräten der Stadtwerke Hof GmbH sowie der HEW HofEnergie+Wasser GmbH. Zudem ist er Verbandsrat im Zweckverband der Sparkasse Hochfranken. In seiner langen Stadtratstätigkeit war er zudem Mitglied im Aufsichtsrat der HofBus GmbH, der Stadterneuerung Hof GmbH und im Zweckverband Automobilzuliefererpark HochFranken. Seit 14 Jahren gehört er als Verbandsrat dem Zweckverband der Staatl. Berufsschule in Stadt und Landkreis Hof mit angeschlossenen Berufsfachschulen und Fachschulen an.

Zusätzlich ist Bürgermeister Siller sehr erfolgreich auf Bezirksebene aktiv: Seit 1998 ist er Mitglied des Bezirkstags von Oberfranken und bekleidet dort seit 2003 das Amt des Bezirkstagsvizepräsidenten. Er ist somit in der Region Hochfranken ein wichtiges Sprachrohr des Bezirks. Aber auch im Bezirkstag ist Eberhard Siller ein engagierter Vertreter seiner Region, der „stets mit Nachdruck, aber niemals verbissen für die Menschen in Oberfranken eintritt“, so Dr. Fichtner. Und weiter: „Ob es sich um kulturelle Einrichtungen wie Theater, Hofer Symphoniker und Hofer Filmtage handelt – all das könnte die Stadt Hof ohne Förderung nicht alleine schultern. Und auch hierzu leistet Eberhard Siller an verantwortlicher Position immer wieder seinen Anteil“, so Dr. Fichtner.

Eberhard Siller engagiert sich privat zudem auch stark auf kirchlicher Ebene.


v.l.: Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Christine und Eberhard Siller;

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