„Digitales Klassenzimmer“:

Stadt Hof treibt Digitalisierung der Schulen voran

Die Digitalisierung der Schulen in Bayern steht bei der Bayerischen Staatsregierung weit oben auf der Agenda. Die verantwortlichen Fachbereiche der Stadt Hof haben das Thema bereits aufgegriffen und gehen das „digitale Klassenzimmer“ offensiv an. Es wurden bereits Maßnahmenpakete erarbeitet, Förderanträge gestellt und entsprechende Mittel in den Haushaltsplanungen berücksichtigt. Ziel ist es, sämtliche Schulen in naher Zukunft nicht nur mit der entsprechenden IT-Hard- und Software auszustatten, sondern auch die Glasfaser- und WLAN-Versorgung zu gewährleisten. Maßgeblich für die Umsetzung sind hier zwei Förderprogramme: das Förderprogramm Digitalbudget sowie das Förderprogramm Glasfaser und WLAN.

Beim Förderprogramm Digitalbudget steht die Beschaffung der IT-Hard- und Software im Fokus. Für sämtliche Schulen wird hier eine Gesamtsumme zur Verfügung gestellt, die durch die Stadt Hof flexibel und bedarfsgerecht eingesetzt werden kann. Der Förderantrag wurde bereits gestellt und durch die Regierung von Oberfranken auch genehmigt. Gut 594.000 Euro wurden entsprechend in den städtischen Haushalt eingestellt, 90 Prozent davon sind förderfähig. Für weitere Anschaffungen, die nicht durch das Förderprogramm gedeckt sind, stellt die Stadt Hof weitere Mittel in Höhe von knapp 143.000 Euro zur Verfügung. Die Fördermaßnahmen beziehen sich allerdings nur auf die Erstausstattung der Schulen, die weitere Betreuung oder Erneuerung sowie eventuelle baulich notwendigen Maßnahmen werden hier nicht abgedeckt. Bei Weiterführung des Förderprogrammes können aber für die Folgejahre neue Fördergelder beantragt werden.

Mit Unterstützung des Förderprogrammes Glasfaser und WLAN  sollen die Schulen über durchgängige Glasfaserleitungen an das Internet angebunden und mit drahtlosen Funknetzen ausgestattet werden. Auch hier hat die Stadt Hof bereits einen entsprechenden Fahrplan erarbeitet: Die Förderung soll verwendet werden, um die betroffenen Schulen, soweit örtlich möglich, in das bestehende Glasfasernetz einzubinden. Auf diese Weise kann sowohl für die Schulen als auch für die Systembetreuung der größtmögliche Nutzen erzielt werden, da über eigene Verbindungen nicht nur ein schneller Internetzugang ermöglicht wird, sondern auch weitere Dienste wie Dateiablage, Cloud-Dienste oder Datensicherung angeboten werden können. Am Ende soll, sofern von den Schulen gewünscht, die flächendeckende Versorgung aller Hofer Schulen mit Glasfaser und eine möglichst flächendeckende Verfügbarkeit des WLAN stehen. Für das Jahr 2019 wurden hierfür 357.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. Hiervon sind 80 Prozent förderfähig.

Unabhängig von diesen Planungen möchte die Stadt Hof im Laufe des Jahres 2019 alle Schulen mit einem Internetanschluss von mindestens 200 Mbit/s ausstatten. Über alle Maßnahmen zur Realisierung des „digitalen Klassenzimmers“ und die weiteren Planungen wurden bereits mit den Schulleitern Gespräche geführt.

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