Bauplätze für Familien am Rosenbühl:

Beginn der Erschließungsarbeiten

Bewegung im neuen Baugebiet am Rosenbühl: Am 11. Mai 2020 haben die Erschließungsarbeiten begonnen. Insbesondere Familien, die das Baukindergeld in Anspruch nehmen wollen, sollen hier zeitnah Wohnbauflächen bereitgestellt bekommen. Damit die künftigen Eigenheimbesitzer diese Förderung beantragen können, muss bis Dezember 2020 eine Baugenehmigung erteilt sein – und für diese wiederum muss die Erschließung der Grundstücke gesichert sein.

In den vergangenen 10 Jahren hat die Stadt Hof keine neuen Wohnbauflächen ausgewiesen. Ein Grund dafür ist, dass nicht automatisch alle vorhandenen Baugrundstücke dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Anders ist dies beim neuen Baugebiet am Rosenbühl:  Hier kann die tatsächliche Bebauung der Grundstücke sichergestellt werden, da sich die Flächen zum größten Teil in städtischem Besitz befinden. Insgesamt sollen 54 Bauplätze zwischen 430 und 1300 Quadratmetern entstehen. Vorgesehen sind darüber hinaus innerhalb des Baugebietes ein Baugrundstück für einen Kindergarten mit ca. 2000 m² und Grün- bzw. Ausgleichsflächen (1,2 ha) sowie ein Spielplatz.

Die nun begonnenen Erschließungsarbeiten sind eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Hof, der Stadtwerke Hof sowie der Deutschen Telekom. Sie umfassen zunächst die Baufeldfreimachung, im Anschluss die Straßen- und Kanalbauarbeiten, die Herstellung des Regenüberlaufbeckens sowie die Herstellung der Medienleitungen für Gas, Wasser und Telekommunikation. Ebenso zur Maßnahme gehören umfangreiche Begrünungs- und Ausgleichsmaßnahmen. Der Auftrag über ca. 4 Mio. € wurde an eine regionale Baufirma (AS Bau) vergeben. Ziel ist es, noch in diesem Jahr 30 Baugrundstücke zu erschließen, sodass die Familien das Baukindergeld beantragen können. „Das wäre am Ende ein Millionenbetrag, der Hofer Familien zugutekommen würde“, so Dr. Stephan Gleim, Leiter des Unternehmensbereichs Planen und Bauen, Umwelt.

Die Nachfrage nach Bauplätzen übersteigt mit mehr als 100 Interessenten das Angebot bei weitem, sodass die Vergabe der Grundstücke ab frühestens Juni 2020 nach sozialen Kriterien erfolgt, die vom Ferienausschuss beschlossen wurden. „Diese orientieren sich in weiten Teilen an den Kriterien für das Baukindergeld“, so Gleim. „Also dem Einkommen der Eltern oder der Kinderzahl. Zusätzlich werden weitere Punkte einfließen, zum Beispiel, ob auch Menschen mit Behinderung in der Familie leben oder ob jemand eine Ehrenamtskarte besitzt.“ Dadurch, dass innerhalb von drei Jahren bebaut werden muss, wird zudem verhindert, dass hier Grundstücke als Wertanlagen gekauft werden.

Für die Anwohner, die bereits jetzt in Nachbarschaft des Baugebietes leben, besteht künftig jeden Donnerstag ab 16:00 Uhr für vorerst 30 Minuten die Möglichkeit, im Büro des Bauleiters vor Ort direkt mit diesem ins Gespräch zu kommen.

Nach jetzigem Stand kann davon ausgegangen werden, dass die ersten Eigenheime etwa im kommenden Frühjahr entstehen können.


v.l.: Thomas Dick (AS Bau), Dr. Stephan Gleim (Stadt Hof), Friedrich Weinlein (Telekom), Jean Petrahn (HEW)

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