Alfred Hertrich – Nordlandbilder:

Ausstellung im Großen Foyer der Freiheitshalle Hof

17. Mai – 21. Juni 2019, Mo – Fr, 10 – 17 Uhr
Ausstellungseröffnung: 17. Mai 2019, 18.00 Uhr

In der nächsten Ausstellung im Großen Foyer der Freiheitshalle Hof sind Arbeiten des in Hof durch seine Filmtage-Plakate bestens bekannten Alfred Hertrich zu sehen. Er zeigt in einem großen Rahmen seinen großformatigen Nordlandbildern in dieser Ausstellung des Hofer Kulturamts. Zur Eröffnung hat er seinen Jazz-Kollegen, den Bassisten Wilfried Lichtenberg eingeladen. Die Einführung hält Kulturamtsleiter Peter Nürmberger.

Alfred Hertrich ist freischaffender Graphiker, Maler und Jazzgitarrist, aufgewachsen in Rehau, lebt und arbeitet in Störnstein in der Oberpfalz bei Weiden. Lehre und Ausbildung für angewandte Graphik. Seine berufliche Laufbahn begann als Positivretuscheur und graphischer Zeichner in Nürnberg. Er war dann als Atelierleiter bei namhaften Unternehmen tätig. Seit 1985 als freischaffender Graphiker und Designer. Er entwarf viele Signets, Markenzeichen, Gestaltungskonzepte für Wirtschaft, Industrie, Behörden sowie kulturelle Einrichtungen; z.B. 27 Jahre die Plakate für die Internationalen Hofer Filmtage.


Unaufhaltsam (Öl mit Sand auf Leinwand)

Bekannt ist Hertrich auch durch viele Einzelausstellungen mit freien Arbeiten, ebenso durch sein 20 Jahre währendes Nordland-Kalenderprojekt mit Kurzgedichten von Ingo Cesaro und Jürgen vom Scheidt.

Die in der Ausstellung gezeigten Exponate sind geprägt durch Reisen in nordische Länder. Abseits von Touristenströmen hat er Landschaften erkundet und dabei Skizzen und Aquarelle gefertigt. Die karge Natur und die Lichtspiele der Sonne hat er in vorwiegend photographischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen festgehalten. Diese Vorarbeiten dienten ihm später bei der künstlerischen Gestaltung seiner Nordlandbilder. Die Arbeiten von Alfred Hertrich sind graphisch reduziert, so zeigt er sich als Konstruktivist. Seine Malerei ist gegenständlich, realistisch, doch ebenso abstrakt.

Als Gitarrist gehört Alfred Hertrich zu dem frühen Kreis der Hofer Jazzszene um Werner Weinelt, mit Edgar Kaiser, Heinz Badewitz, Uwe Brandner, Günther May, Karl Voit, Dieter Serfas, Rainer Hübsch und Christian Burchard. Alfred Hertrich gründete später seine eigenen Ensembles u.a. mit Wolfgang Lauer, Josef Vejvoda, Frantisek Uhlir, Klaus Brandt und Thomas Stock. Mit dem Bassisten Wilfried Lichtenberg besteht nun seit vielen Jahren eine lange Musikerfreundschaft. Diese Duo/Konzept - gelegentlich durch die Hinzunahme des Schlagzeugers Hans-Günter Brodmann zum Trio erweitert - bildet die Basis für sensiblen Cool- und Modernjazz mit teils kammermusikalischem Anspruch. In Kritiken nennt man Hertrich einen Puristen und Ästheten. Spannende Dialoge, bluesig und pulsierend, prägen die Vorträge auch in Verbindung mit Lesungen, z.B. Jazz & Lyrik mit Ingo Cesaro oder Jürgen vom Scheidt.


Alfred Hertrich

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