9. Deutsch-Deutsche Filmtage:

„Von der Teilung zur Einheit“

Die Partnerstädte Hof und Plauen organisieren in diesem Jahr bereits zum 9. Mal die Deutsch-Deutschen Filmtage unter dem Motto „Von der Teilung zur Einheit“.

Vom 16. bis 20. November 2018 werden im Hofer Central-Kino insgesamt neun Dokumentarfilme bei freiem Eintritt gezeigt. Die Produktionen handeln von der Teilung, dem Mauerbau, dem Kalten Krieg, der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit – kurz gesagt von der jüngsten deutschen Geschichte. Nach dem jeweiligen Film stehen Zeitzeugen oder Filmemacher für Diskussionen und moderierte Gespräche zur Verfügung. Jürgen Stader, Mitorganisator seitens der Stadt Hof: „Heuer haben wir prominente Gäste wie z.B. Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik, Berater des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl sowie mit Pierre Boom den Sohn des Kanzlerspions Günter Guillaume. Der legendäre RIAS-Moderator Rik de Lisle wird ebenso erwartet wie Karin Gueffroy, die Mutter des letzten Mauertoten Chris Gueffroy. Schließlich kommt mit Rainer Rupp auch ein früherer Top-Spion ins Hofer Kino. Unterstützt werden wir u.a. von der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung und der Akademie für politische Bildung Tutzing.“

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Kohl-Berater und Guillaume-Sohn zum Auftakt in Hof
Mit einer prominenten Persönlichkeit der Zeitgeschichte starten die Deutsch-Deutschen Filmtage am Freitag um 15 Uhr im Hofer Central  Kino. Nach dem Film "Moskau, Mythen, Mauerfall" wird Horst Teltschik, langjähriger Berater und enger Vertrauter des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl, als Gesprächspartner anwesend sein. Prof. Teltschik war hautnah bei den deutsch-deutschen Verhandlungen beteiligt und hat die Vereinigung persönlich mitgestaltet. Er war auch beim legendären Treffen im Kaukasus mit Gorbatschow, Kohl und Genscher live dabei und kann daher sicher spannende Ereignisse und Hintergrundinformationen liefern.

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner wird die Deutsch-Deutschen Filmtage der Partnerstädte Hof und Plauen eröffnen, das Gespräch mit Horst Teltschik führt Dr. Michael Schröder von der Akademie für politische Bildung.

Um 17.30 Uhr läuft dann der Dokumentarfilm "Vom Westen in die DDR". Knapp eine halbe Million Menschen überquerten die innerdeutsche Grenze als Übersiedler von West nach Ost. Der Film erzählt vier spannende Geschichten, z.B. die von Silke Maier-Witt, die als ehemalige RAF-Terroristin unter falscher Identität in der DDR lebte.

Als Zeitzeuge und Gesprächspartner zu diesem Film kommt der Sohn des Kanzlerspions Günter Guillaume ins Kino. Hier ist Spannung garantiert, wenn Pierre Boom, der Sohn von Guillaume, aus der Zeit berichtet, als Bundeskanzler Willy Brandt über diese Spionage-Affäre zum Rücktritt gezwungen war. Dr. Sabine Kuder von der Bundesstiftung Aufarbeitung wird im Talk mit Boom sicher viele Insider-Informationen erfragen.


Günter Guillaume mit DDR-Spionagechef Markus Wolf

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