13. Hofer Kulturnacht:

Samstag, 1. Juni 2019, ab 19.00 Uhr

Das Programm mit über 50 Beiträgen bietet Instrumental- und Vokalmusik, Theater, Tanz, bildende Kunst, Literatur. Es spannt einen Bogen von bodenständiger Blasmusik bis zu Experimentellem. Die Faszination liegt im Mix von Ernstem und Heiterem, von Besinnlichem und Unterhaltsamem.

Dabei werden dem Publikum viele Stunden Programm geboten. Dies wird dadurch möglich, dass die Beiträge parallel auf verschiedenen Bühnen stattfinden. Erstmals ist neben dem Theater und der Freiheitshalle auch die neue Klangmanufaktur der Hofer Symphoniker als Spielort dabei.

Wie bereits seit 2013 werden das Theater Hof, die Freiheitshalle und das Freigelände dazwischen bespielt. So entstehen Spielorte, die den vielfältigen Ausdrucksformen Raum bieten.

Den Organisatoren ging es in der Raumplanung auch darum, mehr Bewegung zu erzeugen und das „Festsitzen“ zu vermeiden. Immerhin stehen mit der Theaterbühne, dem Festsaal und den beiden Hälften des Großen Hauses der Freiheitshalle jetzt vier größere Auftrittsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die schon traditionelle Eröffnung durch die Hofer Symphoniker beginnt um 19.00 Uhr unter Leitung von Walter E. Gugerbauer im verkleinerten Großen Haus der Freiheitshalle. Heuer mit unvergesslichen Melodien. Hinreißende Walzer und beschwingte Polkas sind ein großartiger Auftakt für die Kulturnacht. Gleichzeitig beginnt das volle Kulturleben auch auf den anderen Bühnen in der Freiheitshalle und im Theater. Bespielt werden im Theater die große Bühne, das Studio, Kulturkantine und Foyer. Auf der anderen Straßenseite kommt das Große Haus mit zwei Bühnen zum Einsatz; außerdem werden der Festsaal und alle Foyers genutzt. Die Fläche zwischen Theater und Freiheitshalle bietet ebenfalls Auftrittsmöglichkeiten. Der Autoverkehr muss für diesen Abend der Kunst weichen. Die Kulmbacher Straße wird ab 18.30 Uhr zwischen Einfahrt Theater und Einfahrt Volksfestplatz gesperrt, damit die Kulturnachtgäste ungehindert flanieren können.

Wie immer weiß man zwar, dass der Abend um 19.00 Uhr beginnt – aber das Ende bleibt offen. In den letzten Jahren hatten sich die zahlreichen Besucher regelmäßig bis nach Mitternacht anregen und unterhalten, amüsieren und begeistern lassen. Das soll auch heuer so sein.

Die Palette des Gebotenen wird wieder so breit wie möglich sein: Amateure und Profis verschaffen dem Publikum einen Überblick über das kulturelle Schaffen in Hof und Umgebung. Ganz besonders reizvoll ist dabei die wirkliche Nähe zu den Akteuren. Man kommt ganz nah ran an die Bühnen. Die Künstlerinnen und Künstler sind aber nicht nur bei den meisten Auftritten mitten im Publikum. Es macht gerade den Reiz für die Akteure wie für die Zuschauer aus, dass man vor oder nach den Auftritten ins Gespräch kommen kann. Foyers und Gastronomie bieten hierfür ausreichend Begegnungsmöglichkeiten und selbstverständlich allerlei Bewirtungsvarianten. Der enge Kontakt ist durchaus erwünscht.

Internationales
Spektakulär dürfte der Auftritt von KHADY FOFANA JUNIOR aus Hofs Partnerstadt Villeneuve-la-Garenne werden. Die 17 jungen HipHop-Tänzer treten weltweit zwischen Los Angeles und Japan auf, meist vor mehreren tausend begeisterten Zuschauern wie bei der Breakdance-Weltmeisterschaft, die sie im Februar eröffnen durften.

„Multikulti“ ist sowieso kein Schimpfwort, schon gar nicht in der Kultur. Selbstverständlich finden auch die künstlerischen Besonderheiten aus aller Welt ihre Bühne bei der Kulturnacht: Indischer oder orientalischer Tanz, russische Musik oder jüdisches Liedgut, dargeboten von Interpreten, die in und um Hof leben. Die Deutsch-Finnische Gesellschaft bringt Skandinavisches.

Jung und Alt
Alle Generationen werden angesprochen – und Künstler jeden Alters stehen auf den Bühnen. Kinder im Vorschulalter (z.B. aus den beteiligten Ballettschulen) werden genauso ihr Publikum finden wie Senioren, die mit der reichen Erfahrung ihres künstlerischen Lebens sicher etwas entspannter auf die Bühne gehen als ihre ganz jungen Kollegen.

Lasershows
Ganz neu in diesem Jahr ist, dass Jürgen Heinritz von JHSL mit Lasershows einen besonderen Akzent setzen will. Stündlich wird im Großen Haus der Freiheitshalle gezeigt, was in dieser Technik heute auf den Showbühnen der Welt möglich ist. Und auch das Kulturzentrum aus Theater und Freiheitshalle wird durch Laserlicht mit Projektionen verbunden sein.

Infostände der kunsttreibenden Vereine
Wie immer beteiligt sich die Deutsch-Finnische Gesellschaft, die das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Joensuu aufgreift. Die Freunde der Internationalen Hofer Filmtage zeigen Kurzfilme des letzten Jahrgangs und das Museum Bayerisches Vogtland fragt bei einem Quiz: „Sind Sie museumsreif?“

Bildende Kunst stark vertreten
Im Großen Foyer der Freiheitshalle ist die aktuelle Ausstellung der Nordlandbilder von Alfred Hertrich zu sehen. Die Hofer kennen ihn gut, weil er über fast drei Jahrzehnte die Plakate der Filmtage gestaltet hat. Im Festsaalfoyer gibt es eine Ausstellung, die erst am Nachmittag der Kulturnacht eröffnet wird. Hier präsentieren Malerinnen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, ihre Arbeiten. Diese Ausstellung ist bundesweit an verschiedenen Orten zu sehen und macht nun auch in Hof Station. Nicht haptisch, sondern durch Projektionen und auf Monitoren sind zwei Fotokünstler zu erleben: Thomas Neumann, der bekannte Hofer Street-Art-Fotograf zeigt eine große Auswahl aus den letzten Jahren. Hinzu kommt der von der letzten Hoftexplosion bekannte Andreas Krieger mit seinen Compositing-Arbeiten, in denen er phantastische Welten und Persönlichkeiten entwickelt.

Kulmbacher Straße wird am Abend gesperrt
Wiederum gibt es einen Außenbereich, weil die Kulmbacher Straße für die Gäste der 13. Hofer Kulturnacht gesperrt wird, damit sie gefahrlos zwischen Theater und Freiheitshalle wechseln können. Der Verkehr kann stadtauswärts über die Nailaer Straße abfließen. Stadteinwärts  empfiehlt sich die Jahnstraße. Die Parkplätze Theater und Freiheitshalle stehen zur Verfügung.

Herausforderung für alle Teams
Die Mitarbeiter im Theater, in der Freiheitshalle und der Klangmanufaktur werden an diesem Tag (und auch bei der Vorbereitung) extrem gefordert. Gilt es doch, alle Spiel- und Veranstaltungsorte vorzubereiten und zu betreuen. Überall werden im raschen halbstündigen Wechsel unterschiedliche technische Anforderungen gestellt, die im Interesse der beteiligten Künstler möglichst optimal realisiert werden müssen. Im Bereich der Licht- und Tontechnik werden sogar zusätzlich Dienstleister engagiert.

Einlassbändchen für alle Teilnehmer und Gäste
Weil nicht das ganze Areal inkl. Außenbereich abgesperrt werden kann, erfolgt die Zugangskontrolle für das Theater an dessen Haupteingang und für die Freiheitshalle am Eingang Festsaal und beim Eingang zum Großen Haus auf der Seite Kulmbacher Straße. Die Eintrittskarten werden hier gegen fälschungssichere Armbänder ausgetauscht, die einen schnellen Wechsel der Veranstaltungsorte ermöglichen, ohne ständig die Eintrittskarte parat haben zu müssen.

Gastronomie ist vorbereitet
Die gastronomischen Partner von Freiheitshalle und Theater bereiten sich ebenfalls auf einen langen Abend mit vielen Gästen vor. An folgenden Stationen werden Speisen und/oder Getränke angeboten:

· Kampschultes Kulturkantine mit Außenbereich

· Theaterfoyer/Außenbereich Theater (beim Amphitheater)

· Außenbereich Freiheitshalle mit Terrasse Hofer Freiheit

· Johnys! Bar

Die Gastronomen bieten ein interessantes Angebot von Currywurst bis zu veganen Speisen, von Bierspezialitäten bis zu Cocktails.

Vorverkauf besonders günstig
Die Karten kosten für Erwachsene am Abend 20 Euro. Es lohnt sich besonders, den Vorverkauf zu nutzen, weil hier die Kartenpreise nur 15 Euro betragen. Ermäßigt für Studenten/Schüler werden 10 Euro verlangt. Tickets gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse und bei den Hofer Symphonikern. Sollten noch nicht alle Karten im Vorverkauf abgesetzt werden, wird am Abend die Kasse des Theaters geöffnet sein.

Veranstalter sind die Stadt Hof – Fachbereich Kultur, Theater Hof und Hofer Symphoniker. Die Sparkasse Hochfranken hilft wie bei vielen Projekten nach dem Motto: Kultur braucht Partner.

Programmheft auch online.
Das Faltblatt mit den Details des Programms liegt bei der 13. Hofer Kulturnacht für die Gäste auf, um die Orientierung zu erleichtern und steht demnächst auch hier als Download zur Verfügung.

Dabei sind:
Amber Leaves | Andreas Krieger | Arabesque Ballettschule | Ballett-Ensemble des Theaters Hof | Ballettschule Miroslava | Big-O-Band | Bine & Bernd Günther | Chor Marussja | Chord Voice | Desission | Deutsch-Finnische Gesellschaft e.V. | SYMOTIV – Digitalisierungsprojekt der Hofer Symphoniker | Duo Logenplatz | Ensemble Shalom | Franz Tröger Spieluhrkomponist | Freunde der Internationalen Hofer Filmtage e.V. | Gabi Krüger | Gesangsklasse der Musikschule der Hofer Symphoniker | Blaskapelle Haislamusikanten des FGV Hof | Hanna Vinichuk | Hans Dieg | Hofer Symphoniker | In.die.Musik e.V. | Intexus | JHSL Feuerwerke und Lasertechnik | Jugendclub des Theaters Hof | Jugendsymphonieorchester der Hofer Symphoniker, Leitung: Benjamin Sebald | Junges Ballett des Theaters Hof | Khady Fofana Junior | Klavierschüler der Klasse Tomoko Cosacchi der Musikschule der Hofer Symphoniker | KulturKantinenKombo | Lother Adam | Michael Asad | Müri | Museum Bayerisches Vogtland | Musicalclub des Theaters Hof | Ömer Akboga | Opernchor des Theaters Hof | Percussion-Ensemble der Musikschule der Hofer Symphoniker, Leitung Willi Melzer | Saxophonensemble der Musikschule der Hofer Symphoniker, Leitung Slawek Dudar | Soul-City-Dancers | Teenie-Dancers der Lutherkirche Hof | Temple Roses | Theatergruppe des Jean-Paul-Gymnasiums | Thomas Neumann | T-Studio Ballett & Pilates | Viererlei |Zirkus PuiPui der Waldorfschule | Wojciech Miazga

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