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Stadtschokolade Telgte kommt nun aus Hof!

Als erste Stadt ausserhalb Bayerns hat nun die Stadt Telgte www.fairtrade-stadt-telgte.de, http://www.telgte.de/  im Münsterland (ca. 19 000 Einwohner) seine Stadtschokolade in Hof bestellt. Frau Schadä vom Cafe Vetter hatte die Hofer Stadtschokolade auf einer Konferenz in Bonn zum Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels" vorgestellt. Zwar hat Hof nicht einen der begehrten 5 Preise gewonnen, konnte aber mit seinem Konzept andere Konferenzteilnehmer überzeugen. In einem ersten Auftrag wurden 1800 Tafeln Schokolade in den Sorten Vollmilch, Melange, Weisse und Zartbitter bestellt. Sie verließen die Saalestadt per Expressversand letzte Woche in Richtung Telgte. Damit ist das Café Vetter nun "Hof-lieferant" für Telgte. Auf den Innenseiten der Schokoladenverpackung wird die Telgter Stadtgeschichte und die zu sehenden historischen Bauten beschrieben. Nach Telgte kommen jährlich ca. 100 000 Pilger zur berühmt gewordenen, über 600 Jahre alten Pietà. Dadurch gilt Telgte als bedeutendste Wallfahrtstadt des Münsterlandes. Die zweitgrößte Fußwallfahrt Deutschlands findet alljährlich im Juli statt. Die Telgter Bürger sind sehr im Fairen Handel engagiert. Telgte hat den Status "Fair Trade Stadt" vom Bundesministerium BMZ erhalten, für eine Stadt halb so groß wie Hof gibt es zwei Eine Welt Läden (Hof einer), das Rathaus hat beschlossen nur noch Fair Produkte zukaufen und 12 Geschäfte verkaufen Fair gehandelte Produkte.  
 
Das Design stammt nun aus Telgte, aber die Herstellung der Schokolade und der Druck der Verpackung kommt aus Hof, was man auf der Rückseite der Schokolade lesen kann.  Deutschlandweit ist das Café Vetter der einzige Handwerksbetrieb, der eine Bio-Fair-Regional - Stadtschokolade herstellt. Wegen der hohen Zertifizierungskosten für "Bio" und "Fair Trade" machen das sonst nur Industriebetriebe.
In Bayern gibt es bereits Freunde der Hofer Idee: Neben einer Firma aus Augsburg hat das Eine Welt - Netzwerk  - Bayern (www.eineweltnetzbayern.de) für seine Eine Welt Läden in Bayern 600 Stück Schokolade geordert. Auch hier mit eigenem Design.

And the winner is: die Hofer Stadtschokolade

Vor geraumer Zeit rief der dm-Markt in Hof zu einem Wettbewerb auf, bei dem die Kundschaft darüber abstimmen konnte, welches regionale Projekt mit einem Geldpreis von 1.000,00 € unterstützt werden sollte. Die Kunden haben sich entschieden, dass die Hofer Stadtschokolade als soziales Projekt mit Nachhaltigkeit ausgezeichnet wird. Das Bild zeigt die Initiatoren und Förderer des Projektes bei der Preisübergabe im dm-Markt, Hof.

Großer Erfolg für die Stadtschokolade „HofGenuss – fair in aller Munde“

10.000 Tafeln Stadtschokolade in nur drei Monaten und vielleicht ein neuer Arbeitsplatz

Man fragt sich wie Konditormeister Kai Sachadä vom Café Vetter, dem ältesten Kaffeehaus Hofs überhaupt noch zu seiner eigentlichen Tätigkeit - dem Backen - kommt, wenn man hört, dass er in nur drei Monaten 10.000 Tafeln Stadtschokolade handgeschöpft und liebevoll verpackt hat. Als er im Rahmen des Nikolausbesuches auf dem Hofer Weihnachtsmarkt Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner die zehntausendste Tafel überreichte, erzählte er, dass die Schokolade zu Weihnachten von vielen Hofern als kleiner Gruß aus der Heimat an weiter entfernt wohnende Verwandte und Bekannte verschickt wird und auch als Firmenpräsent für Mitarbeiter, Gäste und Kunden sehr beliebt ist. Doch nicht nur der Konditormeister sondern auch seine Frau Katrin Sachadä packt bei der Stadtschokolade mit an. Sie steckt die Schokolade in die Aromafolie, was gar nicht so leicht ist, da die Tüten sehr schmal sind und die Hände beim Verpacken nicht zu warm sein dürfen, damit die Schokolade nicht aus der Form gerät. Aber seit November haben die Sachadäs tatkräftige Unterstützung. Michaela Hübner aus Hof absolviert in der Konditorei ein Betriebspraktikum und ist für das Einschweißen der 30g-Tafeln zuständig. Der 21-jährigen Schülerin des Therapeutisch Pädagogischen Zentrums Hofs macht ihre Arbeit viel Spaß und stolz erzählt sie, dass sie von Tag zu Tag schneller und besser wird. Kai Sachadä plant im nächsten Jahr neben Vollmilch, Melange und Zartbitter drei weitere Geschmacksrichtungen und Motive für die Stadtschokolade und hofft, dass der Erfolgszug der Stadtschokolade anhält. Und er kann sich gut vorstellen aus der Praktikantenstelle dann auch einen festen Arbeitsplatz zu machen. Die Bürger und Freunde Hofs können Vorschläge und Wünsche für die neuen Geschmacksrichtungen und Motive der Hofer Stadtschokolade an info@stadtmarketing-hof.de senden.

Hofer Stadtschokolade - Erfolgreicher Start zum Hofer Herbstmarkt

Zum Hofer Herbstmarkt am 25. und 26. September 2010 wurde die Hofer Stadtschokolade "Hofgenuss - fair in aller Munde" zum ersten Mal ganz offiziell angeboten und hatte enormen Zuspruch. Die Besucher und Bürger tummelten sich um den Stand von Café Vetter und der Agenda 21 um die Schokolade zu testen und das tolle Design zu bestaunen.

Hergestellt wird die Schokolade vom Konditormeister Kai Sachadä des Café Vetter unter Verwendung von fair gehandelten Zutaten und nach den Richtlinien der EU zur Herstellung von Bioprodukten. 

Um einen geeigneten Namen für die Stadtschokolade zu finden, wurde kurzerhand in der Frankenpost ein Namenswettbewerb ausgerufen. Die Beteiligung der Bevölkerung war immens - auch der Kreativität war dabei keine Grenze gesetzt. Unter den zahlreichen Vorschlägen wurde von einer Jury schließlich der Name Hofgenuss - fair in aller Munde gewählt. Im nächsten Schritt wird die Verpackung von Design-Studenten der Hochschule Hof entworfen.

Und auch die Verpackung kommt aus Hof: gedruckt wird diese bei Mintzel-Druck, der ältesten Druckerei Deutschlands.

 

Die Stadtschokolade als individuelles Geschenk

Die süße Köstlichkeit macht ihrem Namen alle Ehre - das Thema ist derzeit in aller Munde. Es gab bereits erste Informationsabende im Café Vetter (s. Artikel Frankenpost vom 14.10.2010), bei denen interessierte Bürgerinnen und Bürger und auch der Einzelhandel über die Entstehungsgeschichte der Stadtschokolade informiert wurden und sich nun offiziell als "Stadtschokoladenvertreter" bezeichnen dürfen.

Ob als kleine Süßigkeit für zu Hause, als Mitbringsel für Freunde und Bekannte oder als Souvenir für Gäste der Stadt – die Stadtschokolade spricht ganz unterschiedliche Zielgruppen an und ist damit ein schöner Werbeträger für die Stadt Hof. Auch einige Hofer Firmen werden ihren Kunden und Geschäftspartnern die Stadtschokolade als kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten überreichen - und die Verpackung wird individuell mit dem Firmenlogo versehen sein. Bei weiteren Fragen zu diesem Thema steht Ihnen Familie Sachadä vom Café Vetter unter Tel. 09281 3666 gerne zur Verfügung.

 

 

Die Schokolade ist gefragt

Schon auf dem Hofer Herbstmarkt standen die Besucher am Stand der Lokalen Agenda 21 Hof zeit­weise Schlange, um die neue Hofer Delikatesse, die Hofer Stadtschokolade „Hofgenuss – fair in aller Munde“, für zu Hause mitzunehmen. Angelockt wurden sie von Agenda - Helfern, die Probierstückchen der drei Geschmackssorten Vollmilch, Zartbitter und Melange zum Kosten anboten. Der Geschmack überzeugte sehr viele. Nur bei den Kindern kam Zartbitter nicht gut an, Vollmilch dafür umso mehr. Er­wachsene dagegen bevorzugten die Zartbitter-Schokolade so stark, dass sie beim Café Vetter inzwi­schen ausver­kauft und erst in ein bis zwei Wochen wieder lieferbar ist.

Theresienstein (Melange), Rathaus (Vollmilch) sowie Michaeliskirche und Fernwehpark (Zartbitter)  sind die Motive auf den Schokoladentafeln. Aneinandergereiht bilden sie ein Stadtpanorama Hofs. Das De­sign von Angela Schuchart, Studentin der Hochschule Hof, wurde durchweg positiv bewertet, von vielen sogar ausdrücklich gelobt.

Viele Hofer kauften gleich ganze Schokoladen–Sätze, um sie Freunden, die von Hof weggezogen sind, zusammen mit dem erläuternden Flyer (inzwischen auch schon vergriffen, wird aber nachgedruckt) zu Weihnachten zu schicken. So wie bisher die Hofer Rindfleischwurst.

Und noch ein erfreuliches Fazit: Eine ganze Reihe von Hofer Einzelhändlern und Institutionen erklärten sich spontan bereit, die Stadtschokolade demnächst ebenfalls zu verkaufen.

Die Hofer Stadtschokolade entstand in einem halbjährigen Prozess in Zusammenarbeit mit den Hofer Un­ternehmen Café Vetter und Mintzel-Druck, der Hochschule Hof, der Frankenpost, dem Stadtmarke­ting Hof und der Lokalen Agenda 21 Hof. In einer begleitenden Ausstellung dokumentierte die Initiatorin Anne Oertel den Entstehungspro­zess eines Produkts, das in Bayern einmalig ist, weil es nicht nur aus biologischem Anbau und Fairem Handel stammt, sondern erstmals von regionalen Herstellern produ­ziert wird.

Überwältigende Zustimmung für die Hofer Stadtschokolade

Über 300-mal urteilten die Hofer Bürger am Sonntag bei der Verkostung der Hofer Stadt­schoko­lade. Sie bestand den Geschmackstest mit Bravour. 92,7 % der Hofer Schokola­den-Gourmets bescheinigten der Bio-Schokolade aus Fairem Handel und Hofer Produktion nicht nur hochwertige Kon­ditor-Qualität, sondern auch einen geschmacklichen Hochgenuss. Ihr Name, „HOFgenuss – fair in aller Munde“, hält also, was er verspricht.

Unter den Testern waren auch Dr. Hans-Peter Friedrich, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag,  und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner mit ihren Familien. Da sich beide anschließend, wie weitere 40 Hofer Bürger auch,  beim Pilotverkauf der Hofer Stadtschoko­lade auch noch für zu Hause eindeckten, hat sie ihnen wohl geschmeckt.

Kai Sachadä, Hersteller der Hofer Stadtschokolade und Café Vetter-Chef , sowie Anne Oertel, Initiatorin der Hofer Stadtschokolade und Sprecherin der Arbeitskreises Fairer Handel der lokalen Agenda 21 Hof, beantworteten am Stand des Lions Club Hof alle Fragen der interessierten Besu­cher persönlich und nahmen deren vielen Anregungen dankbar auf.

Nach 7 Stunden Verkostung dann am Abend die Auflösung der spannenden Frage, welche Ge­schmacksrichtung bevorzugen die Hofer Bürger? Mit 38,9 % der Zustimmung hatte die „Hofer Me­lange“ die Nase vorn. Die „Hofer Melange“ ist eine Mischung aus Vollmilch- und Zartbitterschoko­lade, die in ihrer marmorierten Optik auch noch sehr attraktiv aussieht. Platz zwei mit 33,8 % er­rang die Vollmilchschokolade, aber auch die Zartbitterschokolade mit 71% Kakao-Anteil war mit 27,3 % noch recht erfolgreich. Bleibt also zu hoffen, dass sich die Schokoladen-Macher dafür ent­scheiden, den Schokoladenfans nicht nur eine, sondern alle drei Sorten anbieten.