1905 -
Erste Bestrebungen und entsprechenden Forderungen von Seiten
der Arbeiterbewegung/Sozialdemokratie - Fonds zur Gründung einer
Volksbücherei werden gebildet. Es gibt Überlegungen, die Turnhalle der
Sophienschule aufzustocken, und dort die Bücherei zu errichten. |
| 1916 | - 6.500 Reichsmark des Fonds werden in eine
Kriegsanleihe umgewandelt und gehen in den Inflationsjahren 1922/23
verloren. |
| 1921 | - Eröffnung der Volksbücherei Hof in der ehemaligen
Silberspindel, Bismarkstraße, am 23. Februar |
| 1923 |
Moschendorf erhält eine Wanderbücherei.
|
| 1930 | - Erste Erwähnung einer Buchausleihe im
Krankenhaus. |
|
1932 – Eröffnung einer städtischen Bibliothek im ehemaligen Krankenhaus in
der Pfarr, dem heutigen Medienhaus des TV Oberfranken.
|
| 1933 | - Gleichschaltung der Volksbücherei: Nazis veranlassen
das Aussondern von 2000 "missliebigen" Büchern (von einem Gesamtbestand von
7.000) |
.
| 1942 | - Die Bücherei muss zugunsten der Polizeidirektion aus
der Pfarr in die Museumsräume am Hallplatz umziehen. |
| 1945 | - Schließung der Bücherei (Entnazifizierung des
Buchbestandes). |
| 1946 | - Wiedereröffnung. |
| 1949 | - Umzug ins Sparkassengebäude in der
Bismarckstraße. |
| 1953 | - Im Amerikahaus (das heutige "Haus der Jugend")
entsteht eine Zweigstelle. Am Mittleren Anger wird die Städtische
Jugendbücherei eröffnet. |
| 1954 | - Die Zweigstelle in der Hofecker Schule wird eröffnet
(in den 50er Jahren verzeichnet die Bücherei einen stetig steigenden Aufschwung
von Ausleihe, Bestand und Leserzahlen). |
| 1961 | - Errichtung der Nebenstelle der Bücherei in der
Moschendorfer Schule. |
| 1964 | - Eröffnung der Zweigstelle Münsterschule als Stadtteil
und Schulbücherei (in den 60er Jahren gilt die Stadtbücherei Hof bundesweit als
beispielhaft - 1968 als schönste Bücherei Bayerns bezeichnet; sie hat einen
enormen Anstieg der Ausleihzahlen zu verzeichnen). |
| 1968 | - Rückgang der Ausleihzahlen um 55.000 auf 133.000 nach
Einführung einer Lesegebühr. Die Höhe der Ausleihen von 1967 konnte erst wieder
in den 80er Jahren erreicht werden! |
| 1979 | - Umzug der Moschendorfer Zweigbücherei in die
neuerbaute Schule in der Medlerstraße. |
| 1991 | - Beginn der Video-Ausleihe und Gründung des
"Fördervereins Stadtbücherei Hof e.V." |
| 1994 | Beginn
der CD-Ausleihe; 250.000 Entleihungen werden erreicht - das ist das bis dahin
höchste Ergebnis in der Büchereigeschichte. |
| 1995 | - Schließung der Zweigstelle Münsterschule; Rückgang
der Ausleihe auf 243.000. |
| 1996 | Februar - Zweigstelle Hofeck wird nach gelungener
Renovierung wieder geöffnet (Schließung von 08/95 bis 02/96).
|
| 1997 | Dezember - neuer Ausleihrekord mit 258.518
Entleihungen. |
1998 Juli -
Grundsatzbeschluss des Stadtrates für ein EDV-gestütztes
Büchereisystem. |
| 2000 | November - der große Lesesaal wird für fünf Wochen
geschlossen und renoviert, ermöglicht durch Spenden verschiedener Organisationen
und Firmen, finanziert durch Spenden der Stiftung der Textilgruppe Hof und des
Vereins Pro Hof.
| 2001 Juni - | Diskussion um eine mögliche Schließung der
Zweigstelle Hofeck; Umbau und Verlegung in einen anderen
Raum. |
2001 Juli - in der Hauptstelle werden zwei Internet-Arbeitsplätze für die
Besucher eingerichtet.
| 2002 | - Modernisierung der Stadtbücherei und Einzug des
Archivs der Internationalen Hofer Filmtage. |
Beginn der Ausleihe von
DVDs.
2003 Oktober – der Förderverein Stadtbücherei Hof finanziert komplett neue
Regale für die Kinderbücherei sowie einen neuen Anstrich.
2003 November - jetzt gibt es auch CD-ROM`s zum Entleihen.
2004 Februar -
Umgestaltung des ehemaligen Garderobenraumes zum
"Orange Salon" mit Comics und Musikfilmen für Teens und Erwachsene durch den
Förderverein. |
2004 Juli -
| Jahresgebühren und geänderte Ausleihgebühren werden
vom Stadtrat beschlossen. Es kommt zu Ausleihrückgängen.
2006/2007 - große DVD-Spende der Freunde der Internationalen Hofer
Filmtage.
2007 Januar - Einführung von Leihgebühren für Musik-CDs und
Spielfilm-DVDs.
2009 – neuer Ausleihrekord mit 311.000 Entleihungen.
2010 im Sommer – Modernisierung der Fassadengestaltung, der Architektur und
energetische Sanierung der Stadtbücherei (Umstellung der Heizungsanlage auf
Pellets, Dach- und Fassadensanierung durch Wärmedämmung, Austausch der
Fensterelemente) nach dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung.
2011 – Erhöhung der Jahresgebühren um teilweise 80%, Abschaffung der
Leihgebühren für CDs. Folge: Absinken der Entleihungen und der Leserzahlen.
Beginn der Ausleihe von Konsolenspielen, finanziell ermöglicht durch die
Stiftung der Sparkasse Hochfranken und der Dr. Hans Viessmann Stiftung.
Förderverein ermöglicht eine Vielzahl von Veranstaltungen: neuer
Besucherrekord.
© 2007 Stadtbücherei Hof - Letzte Aktualisierung am 22.03.2012
|