Die Innenstadt Hofs steht in Konkurrenz nicht nur zu anderen Städten in der Umgebung, sondern auch zu Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Diese Einkaufszentren haben nicht nur den Vorteil von überdachten Einkaufsbereichen für jede Wetterlage, sondern sind auch mit viel Know-how so gestaltet, dass sich Besucher gerne dort aufhalten und einkaufen. Es reicht nicht, dieser Konkurrenz mit einer historischen Innenstadt entgegenzutreten. Diese muss darüber hinaus auch zeitgemäß gestaltet sein, wenn sie langfristig Bewohner und Besucher anziehen möchte.
Ziel muss es deshalb sein, den Status „Schönste Einkaufsstadt zwischen Nürnberg und Leipzig“ beizubehalten. Ohne eine entsprechende Weiterentwicklung wird dies nur schwer möglich sein.
Verkehrliche Änderungen in der Innenstadt (Busverkehr aus der Altstadt heraus) bieten dabei großes Potential für eine Neuordnung und Aufwertung der Altstadt. Die hohe Attraktivität der öffentlichen Räume und historischen Fassaden stehen im Gegensatz zur veralteten Gestaltung der Altstadt, vor allem, was die Möblierung, Werbeanlagen usw. betrifft.
Mit dem „Hofer Himmel“ wird ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, mit dem
sich die Stadt gegenüber anderen Innenstädten oder Einkaufszentren hervorhebt
und differenziert.
Die Kombination aus historischer Altstadt und zeitgemäßer
Aufenthaltsqualität im Freien, sowie unter den Dächern schafft eine einzigartige
Atmosphäre beim Einkaufen und steigert den Freizeitwert enorm. Andere Städte,
die Mut zur Veränderung gezeigt haben und ihre Einkaufsstraßen aufgewertet und
verändert haben, ist eine deutliche Umsatzsteigerung bei den Verkaufszahlen zu
erkennen und der Mehrwert und Verbesserung durch die Umgestaltung deutlich
ablesbar. Unabhängig von der Wetterlage können Veranstaltungen oder
Ausstellungen stattfinden.
Mit diesem einzigartigen Markenzeichen wird regional, überregional und bundesweit Aufsehen erregt und Interesse geweckt. Der Bekanntheitsgrad der Stadt Hof steigt und durch den Attraktivitätsgewinn werden Besucher angezogen. Diese Besucher können zu Kunden werden und somit zur Umsatzsteigerung beitragen.
Die positive Imagewirkung der Stadt Hof bildet dabei insbesondere auch einen Anziehungspunkt für (neue) Händler und Investoren. Dem Leerstand in der Altstadt wird entgegengewirkt, neue Arbeitsplätze entstehen.
Mit dem einprägsamen Erscheinungsbild wirkt der „Hofer Himmel“ als ein Identifikationsmerkmal für die Stadt Hof.
Die Architekten wurden im europaweiten VOF Bewerbungsverfahren nach den vorgeschriebenen Kriterien ausgewählt. Jeder Architekt konnte sich dem Bewerbungsverfahren stellen, welcher die erforderliche Fachkenntnis besitzt und der Aufgabe gewachsen ist. Die entsprechenden Bedingungen der Vergabe richten sich in erster Linie nach den wirtschaftlichsten Angebot sowie der ausreichenden Eignung (Fachkunde / Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit) im verlangten Fachgebiet.
Bei der Stadt Hof sind mehrere verschiedene Projekte aktuell in Arbeit, bspw. die Freiheitshalle; das Verkehrskonzept, die Wörthstraße, die Lessingstraße, die Schleizer Straße, Luitpoldstraße, Lorenzstraße, Biengässchen, sukzessiver Ausbau der Ernst Reuter Straße. Die Arbeiten in der Hofecker Schule und Longoliusschule haben begonnen – die Münsterschule wird vorbereitet.
Die Entscheidung über das weitere Vorgehen erfolgt in erster Linie durch Sie als Bürger, durch die Beteiligten in der Altstadt, die Einzelhändler und Akteure sowie durch den Stadtrat im Besonderen.