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Freiheitshalle:
Generalsanierung mit Erweiterung

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Ein städtisches Großprojekt: Die traditionsreiche Freiheitshalle soll fit für die Zukunft gemacht werden ... [ mehr  ]

Anschrift für Ihre Bewerbung:

Fachbereich Zentrale Steuerung, Personal und Organisation
Klosterstraße 3
95028 Hof

personal@stadt-hof.de

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Berufsbild

Der Zierpflanzenbau ist wohl die bekannteste Fachsparte des Gartenbaus. Es gibt kaum einen Ort, in dem nicht eine Gärtnerei vorhanden ist, die sich mit der Anzucht und Kultur von Zierpflanzen beschäftigt. In modernen Gewächshäusern und im Freiland produzieren die Gärtner/innen dieser Fachrichtung ein breites Sortiment an Topfpflanzen und Schnittblumen sowie Beet-und Balkonpflanzen. Mit Hilfe moderner Technik machen sie das "Wetter" unter Glas, indem sie Temperatur, Licht und Schatten, Luftfeuchtigkeit, Tag und Nachtlänge sowie die Wasser und Nährstoffversorgung der Pflanzen exakt steuern. Die große Palette der Zierpflanzen mit ihren sehr unterschiedlichen Ansprüchen erfordert von Zierpflanzengärtner/Zierpflanzengärtnerin gute Pflanzen- und Sortenkenntnisse. Neben den Vermehrungsarbeiten zählen zu den wichtigsten Kultur- und Pflegearbeiten in einer Gärtnerei das Gießen und Düngen, die Durchführung von Pflanzenschutz- und Bodenbearbeitungsmaßnahmen sowie das Pikieren, Topfen und Pflanzen.

Trotz der Spezialisierung der teilweise sehr unterschiedlichen Bereiche haben Gärtner/innen in allen Fachrichtungen die gleichen Grundaufgaben: Sie bearbeiten und pflegen Böden und beurteilen, verwenden und lagern Erde und Substrate. Trotz zunehmender Technisierung gibt es im Beruf des Gärtners/der Gärtnerin viele Arbeiten an und mit der Pflanze, die nach wie vor von Hand zu erledigen sind. Gärtner/innen arbeiten hierbei häufig im Stehen oder Bücken.

Neben dem Zierpflanzenbau gibt es noch die weiteren Fachrichtungen:

  • Garten- und Landschaftsbau
  • Gemüsebau
  • Baumschulen
  • Obstbau
  • Staudengärtnerei
  • Friedhofsgärtnerei

    Die Berufsbezeichnung ist für alle Fachrichtungen Gärtner / Gärtnerin. Die Ausbildung erfolgt nach einer gemeinsamen Grundausbildung in einer der sieben Fachrichtungen entsprechend dem beruflich gewählten Schwerpunkt. Aufgrund der breitangelegten Berufsausbildung kann der / die Auszubildende jedoch nach der Abschlussprüfung in jeder anderen Fachsparte des Gartenbaus tätig werden.

    Bei der Stadt Hof wird ausser im Bereich des Zierpflanzenbaus nur noch im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus ausgebildet.

    Weitere Informationen können Sie beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), erhalten.

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    Tätigkeit

    Was arbeitet ein Gärtner?
    Gärtner/innen erzeugen, pflegen und verkaufen Pflanzen oder pflanzliche Produkte und gestalten mit ihnen zum Beispiel Außenanlagen. Rund um ihren jeweiligen Arbeitsschwerpunkt üben sie Beratungstätigkeiten aus.
    Der Arbeitsschwerpunkt in der Fachrichtung Zierpflanzenbau liegt bei der Vermehrung und Kultivierung von Pflanzen.


    Einsatzort

    Wo arbeiten Gärtner?
    Gärtner/innen arbeiten im Bereich Zierpflanzenbau in Kulturräumen, z.B. in Gewächshäusern oder in Außenanlagen.


    Arbeitszeit

    Die Arbeitszeiten im städtischen Baubetriebshof sind täglich von 6.30 Uhr - 15.45 Uhr. Zum Teil fallen auch unregelmäßige Arbeitszeiten bzw. Überstunden an. Arbeitsspitzen treten während der Vermehrungs- und Pflanzzeiten auf.


    Arbeitsteam

    Gärtner/innen arbeiten allein oder im Team. Bei Beratung und Verkauf haben sie Kundenkontakt.


    Arbeitsmaterial

    Womit arbeiten Gärtner?
    Im Mittelpunkt der Tätigkeit von Gärtnern/Gärtnerinnen stehen Pflanzen und pflanzliche Produkte.
    Gärtner/innen kultivieren Pflanzen auf Erden, Torf oder Substraten. Sie pflegen sie mit Hilfsstoffen, z.B. Pflanzenschutzmitteln oder Dünger. Zur manuellen Arbeit verwenden sie Arbeitsgeräte wie Hacken, Scheren, Harken, Spaten oder Schaufeln, zur maschinellen Arbeit verwenden sie z.B. Topfmaschinen. Sie bedienen technische Anlagen wie Bewässerungsanlagen, und setzen z.B. Transport- oder Gießfahrzeuge ein. Sie tragen Schutzkleidung, je nach Erfordernissen z.B. Atemschutz oder Handschuhe.


    Arbeitsumfeld

    Wie arbeiten Gärtner?
    Gärtner/innen sind bei der Arbeit im Freien den entsprechenden Witterungsverhältnissen, bei der Arbeit in speziellen Kulturräumen den dortigen klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Sie arbeiten mit Maschinen und Geräten, aber auch manuell. Sie sind häufig im Stehen, auch im Knien oder Bücken tätig. Zum Schutz vor Verschmutzungen, Verletzungen oder anderweitigen Beeinträchtigungen, z.B. durch Pflanzenschutzmittel, tragen sie die für die jeweilige Tätigkeit geeignete Schutzkleidung.


    Ausbildung

    Die Ausbildung zum/zur Gärtner/in ist dem Berufsfeld Agrarwirtschaft zugeordnet und erfolgt im dualem System (duo = zwei), d.h. an zwei Lernorten: Im anerkannten Ausbildungsbetrieb (Stadtgärtnerei Hof) mit dem Schwerpunkt Praxis und der Berufschule mit dem Schwerpunkt Theorie. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre. Eine Verkürzung auf 2 Jahre ist möglich, wenn bereits ein Berufsabschluss in einem anderen Ausbildungsberuf vorliegt oder die 12jährige Schulpflicht erfüllt wurde. Bei überdurchschnittlichen Leistungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer um ein halbes Jahr möglich.
    Die Ausbildung kann bei der Stadt Hof in den Fachrichtungen Garten- und Landschaftsbau und Zierpflanzenbau erfolgen. Weitere Fachrichtungen sind: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Gemüsebau, Obstbau und Staudengärtnerei.

    Die Ausbildung erfolgt nach einer gemeinsamen Grundausbildung in einer der sieben Fachrichtungen entsprechend dem beruflich gewählten Schwerpunkt. Aufgrund der breitangelegten Berufsausbildung kann der / die Auszubildende jedoch nach der Abschlussprüfung in jeder anderen Fachsparte des Gartenbaus tätig werden.

    Im 1. Ausbildungsjahr wird der/die Auszubildende voraussichtlich in Bayreuth an zwei Wochentagen unterrichtet (früher: Berufsschule in Münchberg). Ab dem 2. Ausbildungsjahr findet ein bis zwei mal pro Woche Unterricht an der Staatliche Berufsschule in Bayreuth statt.

    Die zuständige Stelle für diesen Ausbildungsberuf ist die Regierung von Oberfranken, Sachgebiet Gartenbau, Galgenfuhr 21, 96050 Bamberg. Den Rahmenlehrplan für diesen Ausbildungsberuf finden Sie als download-Text auf den Internet-Seiten der Kultusministerkonferenz.

    Der Technikunterricht in der Berufschule wird durch Lehrgänge an der "Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik" DEULA in Freising ergänzt. Die Teilnahme an den verschiedenen Lehrgängen ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

    Ausbilder: Herr Kostka, Botanischer Garten, Stadtgärtnerei, Tel. 09281/815 744

    Im Ausbildungsbetrieb Stadtgärtnerei Hof werden Kenntnisse und Fertigkeiten auf folgenden Gebieten vermittelt:

    • Grundkenntnisse über Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes, Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Berufsbildung
    • Natur und Umweltschutz, rationelle Energie- und Materialverwendung
    • Betriebliche Abläufe und wirtschaftliche Zusammenhänge
    • Böden, Erden und Substrate
    • Kultur und Verwendung von Pflanzen
    • Maschinen, Geräte und Betriebseinrichtungen, Materialien und Werkstoffe
    • Kulturräume und Kultureinrichtungen
    • Vermehrung und Jungpflanzenanzucht
    • Produktionsverfahren
    • Ernten, Aufbereiten und Lagern
    • Verkaufen und Beraten

    Die praktische Ausbildung umfasste insbesondere die Produktion von Frühjahrsflor, Sommerflor, Topfpflanzen und Schnittblumen von der Aussaat bis hin zur pflanzfertigen Pflanze, das Baumschulwesen, die generative und vegetative Vermehrung von Pflanzen, die Mitarbeit in der Anlage eines Staudenquartieres, Pflanzenschutzmaßnahmen, Heiz- und Regelungstechnik im Gewächshausbereich sowie Schnitt und floristische Verarbeitung der Gehölze, Stauden und Sommerblumen.



    Voraussetzungen

    Für die Ausbildung zum/zur Gärtner/in ist keine bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben, die Stadt Hof legt jedoch Wert darauf, dass die Auszubildenden mindestens einen qualifizierten Hauptschulabschluss vorweisen können.
    Die aktuellen Ausbildungsstellen werden in der örtlichen Presse, bei der Agentur für Arbeit und auf den Internetseiten der Stadt Hof Ende Oktober, Anfang November für die im folgenden September beginnende Ausbildung veröffentlicht. Aus den Bewerbern und Bewerberinnen wird eine geeignete Auswahl zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch geladen. Es erfolgt keine schriftliche Auswahlprüfung.


    Bewerbung

    Bis zum Ende der in der Stellenausschreibung genannten Bewerbungsfrist können Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen an nebenstehende Adresse senden.

    Hier finden Sie allgemeine Hinweise für Ihre Bewerbung.



    Karriere

    Fortbildung, Weiterentwicklung
    Auch nach Abschluss der Ausbildung ist es für Gärtner/innen wichtig, beruflich auf dem Laufenden zu bleiben, etwa durch den Besuch von Lehrgängen, Kursen oder Seminaren z.B. über Pflanzenschutz oder ökologischen Gartenbau.

    Aufbauend auf dem Berufsabschluss "Gärtner" lassen sich verschiedene Berufswege beschreiten. Jeder Gärtner kann sich, nachdem er weitere drei Jahre praktisch tätig war, zur Meisterprüfung anmelden. Allerdings ist es sehr zu empfehlen, sich durch den Besuch einer "einjährigen Fachschule" auf diese Prüfung vorzubereiten. Nach erfolgreichem Abschluss als Gärtnermeister/Gärtnermeisterin ist der Aufbau eines eigenen Betriebes möglich.

    Ein weitere Berufsweg, der auf den erfolgreichen Abschlussprüfung zum Gärtner aufbaut, führt zum Abschluss staatlich geprüfter Techniker in den Fachrichtungen Gartenbau, Garten und Landschaftsbau und Friedhofsgärtnerei. Dazu ist eine zweijährige Praxis erforderlich. Die schulische Ausbildung an einer zweijährigen Technikerschule ist aufgeteilt in vier Semester.
    Techniker werden gesucht als Betriebsleiter und Mitarbeiter in größeren Gartenbaubetrieben und Märkten, aber auch im Versuch- und Beratungswesen.

    Nach einigen Jahren Berufspraxis kommen auch folgende Weiterbildungsmöglichkeiten in Frage:

  • Natur- und Landschaftspfleger/in
  • Fachagrarwirt/in - Baumpflege und Baumsanierung
  • Fachagrarwirt/in - Golfplatzpflege/Greenkeeper
  • Kundenberater/in - Gartenbau

    Ein weitere Berufsweg im Gartenbau bietet sich den Absolventen einer Realschule oder eines Gymnasiums. Voraussetzung zum Studium an einer Fachhochschule ist die Fachhochschulreife, die durch den Besuch einer Fachoberschule oder die 12. Klasse eines Gymnasiums erworben werden kann. Das Studium dauert einschließlich des Praktikums 8 Semester und kann in den Fachrichtungen
  • Gartenbau
  • Landespflege/Landschaftsarchitektur
  • Biologie
  • Botanik
  • Ökologie ergriffen werden. Durch erfolgreichen Abschluss erwirbt der Studierende den Grad Diplom-Ingenieur.
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