Startseite  |  Impressum  |  Sitemap  |  Datenschutz
Rathaus-Service
Deutsch English Česky Français Finnisch
Schriftgröße
Zentrenkonzept 2011

Kabarettwochen 2011/2012

 Ingo Appelt

Freiheitshalle Hof:
Generalsanierung mit Erweiterungsbau

Ein städtisches Großprojekt: Neueröffnung im September 2012 [ mehr

Stadtteilkonzept Kernstadt

Anschrift für Ihre Bewerbung:

Fachbereich Zentrale Steuerung, Personal und Organisation
Klosterstraße 3
95028 Hof

personal@stadt-hof.de

Druckversion

Berufsbild

Nicht nur für die Erarbeitung von Autokarten, sondern auch wenn Grenzen von Grundstücken oder die Lage eines Gebäudes zu bestimmen sind, wenn Häuser oder Straßen gebaut oder Schienen verlegt werden oder wenn Brücken rekonstruiert werden, ermitteln Vermessungstechniker/innen Strecken, Winkel und Höhen und bringen Grenzmarken an.

Da in vielen Fällen bereits Vermessungen aus früheren Zeiten vorliegen, suchen Vermessungstechni­ker/innen alle Unterlagen heraus und stellen sie zusammen, um die Eingliederung in bereits vorgege­bene Vermessungssysteme, z. B. Pläne und Karten, und damit die Fortführung oder Ergänzung der darauf aufbauenden Nachweise und Dateien zu ermöglichen. Bei großräumigen Vermessungen wer­den die Unterlagen zur Verbesserung der Übersichtlichkeit gelegentlich durch Luftbilder (Spezialauf­nahmen vom Flugzeug aus) und topographische Karten ergänzt.

Vor Ort suchen Vermessungstechniker/innen zuerst die Vermarkungen der benötigten Vermessungs­punkte auf und überprüfen deren unveränderte Lage anhand der zusammengestellten Unterlagen. Falls Vermarkungen, z. B. Bolzen oder Granitsteine, fehlen oder beschädigt sind, erneuern sie diese. Mit Messgeräten, z. B. Nivelliergeräten, die der genauen Bestimmung der Höhenlage von Vermes­sungspunkten dienen, führen sie Lage- und Höhenvermessungen durch. Gebäude und sonstige topo­graphische Gegenstände bzw. eventuell auch Grenzen werden von ihnen aufgemessen. An eventuell neuen Grenzpunkten bringen sie Vermarkungen ein. Weiterhin stecken sie auch Bauvorhaben ab.

Weitere Informationen können Sie beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhalten.



Tätigkeit

Vermessungstechniker/innen führen Lage- und Höhenvermessungen im Gelände durch. Hierzu analy­sieren und ergänzen sie vorhandene Unterlagen, überprüfen die Vermessungspunkte im Gelände und messen von diesen Punkten aus das Gelände aus. Markierungen, z. B. für die geplanten Baugrund­stücke bzw. Bauwerke, werden entsprechend den Angaben aus den Planungsunterlagen in das Ge­lände übertragen. Vermessungstechniker/innen werten Vermessungsergebnisse aus und erstellen bzw. aktualisieren die Planungsunterlagen. Außerdem informieren sie Auskunftssuchende.



Arbeitszeit

Vermessungstechniker arbeiten entsprechend dem jeweiligen Tarifvertrag zu den amtsüblichen Arbeitszeiten.



Arbeitsumfeld und Arbeitsteam

Vermessungstechniker/innen arbeiten in etwa zu gleichen Teilen im Wechsel sowohl im Büro als auch im Gelände. Weiterhin arbeiten sie zum Teil unter schwierigen Arbeitsbedingungen, z. B. im Straßen­verkehr und bei schwierigen Geländeverhältnissen.

Vermessungstechniker/innen arbeiten im Innendienst sowohl im Team als auch an Einzelarbeitsplät­zen. Im Außendienst arbeiten sie vorwiegend im Team (Messtrupps). Sie arbeiten häufig mit Mitar­beitern und Mitarbeiterinnen von Behörden und Ämtern zusammen und haben Publikumsverkehr.



Arbeitsmaterial

Vermessungstechniker/innen vermessen z. B. Grundstücke oder Gebäude.
Bevor Vermessungstechniker/innen vor Ort mit den Vermessungen beginnen, sind sie mit der Aus­wertung von Kataster- oder topographischen Karten, Plänen und Dateien beschäftigt. Im Außendienst setzen sie Vermarkungen, z. B. Granitsteine und arbeiten mit Messgeräten, z. B. Nivelliergeräten, die der genauen Bestimmung der Höhenlage von Vermessungspunkten dienen. Mit den ermittelten Messdaten werden z. B. Liegenschaftskarten, Geländekarten oder Bauzeichnungen per Hand oder computergestützt aktualisiert und erneuert. Vermessungstechniker/innen arbeiten mit Computern und Telekommunikationsmitteln. Zu ihren Arbeitsgeräten zählten früher Tusche oder Radierwerkzeuge, Anlegemaßstäbe, Dreiecke und Kartiernadeln. Heute werden diese Arbeiten mittels CAD-Technik ausgeführt. Der Umgang mit Kopierer, Faxgerät, Scanner und Plotter gehört zum Berufsalltag. Als Fachmann für Geodaten ist der Vermessungstechniker Schnittstelle zwischen Geodatenhaltung in Goeinformationssystemen und Nutzern, wie z. B. Architekten. Auf Anfrage von Auskunftssuchenden fertigen sie Auszüge und Kopien von amtlichen Nachweisen und Dateien an. Bei allen Arbeiten be­achten sie die einschlägigen Gesetze und Vorschriften.



Ausbildung und Einsatzort

Die Ausbildung zum/zur Vermessungstechniker/in dauert drei Jahre. Sie ist eine duale Ausbildung und erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Vermessungen werden im Freien durchgeführt, die zeichnerische bzw. rechnerische Auswertung erfolgt jedoch im Büro.

Die zuständige Berufsschule befindet sich im Berufsbildungszentrum für Buchbinder, Fotografen und Vermessungstechniker in München. Die Vermessungsabteilung wird im September 2008 in ein neues Schulzentrum umziehen, das zur Städtischen Berufsschule für Gartenbau und Floristik in München gehört. Zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf "Vermessungstechniker" ist das Bayerische Lan­desamt für Vermessung und Geoinformation. Den Rahmenlehrplan für diesen Ausbildungsberuf finden Sie als Download-Text auf den Internet-Seiten der Kultusministerkonferenz.

Ausbilder:
Herr Greim, Graphische Datenverarbeitung/Vermessung, Tel. 09281 815-1574



Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum/zur Vermessungstechniker/in ist keine bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben, die Stadt Hof legt jedoch Wert darauf, dass die Auszubildenden mindestens einen qualifizierten Hauptschulabschluss vorweisen können.

Die aktuellen Ausbildungsstellen werden in der örtlichen Presse, bei der Agentur für Arbeit und auf den Internetseiten der Stadt Hof Ende Oktober, Anfang November für die im folgenden September beginnende Ausbildung veröffentlicht. Aus den Bewerbern und Bewerberinnen wird eine geeignete Auswahl zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch geladen. Es erfolgt keine schriftliche Auswahlprüfung.



Bewerbung

Bis zum Ende der in der Stellenausschreibung genannten Bewerbungsfrist können Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen an nebenstehende Adresse senden.

Hier finden Sie allgemeine Hinweise für Ihre Bewerbung.



Karriere

Fortbildung, Weiterentwicklung:
Für Vermessungstechniker/innen ist es sinnvoll, sich immer über die aktuellen Entwicklungen in ihrem Beruf auf dem Laufenden zu halten, etwa durch den Besuch von Lehrgängen, z. B. zur CAD-Technik.

Vermessungstechniker/innen können in die Beamtenlaufbahn übernommen werden.
Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis kommen unter anderem folgende Weiterbil­dungsmöglichkeiten in Frage:

  • Techniker/in, Fachrichtung Vermessungstechnik
  • Techniker/in, Fachrichtung Bautechnik
  • Grabungstechniker/in

Mit der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung bieten sich auch folgende Studiengänge an:

  • Vermessungswesen
  • Liegenschafts- und Planungswesen
  • Bauingenieurwesen
  • Landespflege