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Zentrenkonzept 2011

Kabarettwochen 2011/2012

 Ingo Appelt

Freiheitshalle Hof:
Generalsanierung mit Erweiterungsbau

Ein städtisches Großprojekt: Neueröffnung im September 2012 [ mehr

Stadtteilkonzept Kernstadt

Anschrift für Ihre Bewerbung:

Fachbereich Zentrale Steuerung, Personal und Organisation
Klosterstraße 3
95028 Hof

personal@stadt-hof.de

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Berufsbild

Zur Vorbereitung für ihre Arbeit vorwiegend an so verschiedenen technischen Anlagen wie Generatoren, Verteileranlagen, elektrischen Antrieben, Notruf- und Sprechfunkanlagen und auch Haushalts- und Großküchengeräten erstellen und lesen Elektroniker/innen Schalt- und Stromlaufpläne und andere technische Entwürfe. Sie führen Leistungs- und Funktionsberechnungen mit Hilfe von entsprechenden Formelsammlungen, Tabellen und Handbüchern durch und planen und ermitteln eigenständig ihre Arbeitsschritte, das benötigte Material und die voraussichtliche Abwicklungszeit. Sowohl dazu als auch z. B. für die Erstellung grafischer Darstellungen ihrer Messergebnisse benutzen Elektroniker/innen der Fachrichtung Betriebstechnik auch Computer.

Zur Vorbereitung ihrer eigentlichen Tätigkeiten gehört auch die Bearbeitung der später von ihnen verwendeten Werkstoffe, also von Metallen und Kunststoffen, z. B. bei der Anpassung von vorgefertigten Teilen für die Befestigung bzw. Montage in Baugruppen oder Geräten. So messen und prüfen sie die Materialien und bearbeiten sie mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen, z. B. mit Bohrern, Biege- und Stemmwerkzeugen und Schweißgeräten.

Elektroniker/innen der Fachrichtung Betriebstechnik setzen die jeweiligen elektromechanischen, elektrischen und elektronischen Bauteile, Geräte, Anlagen usw. zusammen bzw. installieren sie in den Betriebsanlagen. Hierbei führen sie vor allem Elektroarbeiten in der Energieverteilung, Installationen im Stark- und Schwachstrombereich, Installationen in der Steuerungs- und Regeltechnik und Sonderinstallationen durch. So bauen sie z. B. Ausrüstungsteile wie Hochleistungsschalter ein, montieren Verteilertafeln bzw. -schränke, setzen Steckdosen, verschalten Relais zu Steuerzwecken und stellen Kompensationsanlagen zum Ausgleich unerwünscht hoher Stromstärken her.

Nach dem Einbau prüfen Elektroniker/innen der Fachrichtung Betriebstechnik die Funktion einzelner Teile und der ganzen technischen Anlage, z. B. mit Hilfe von verschiedenen Mess- und Prüfgeräten wie Frequenzanalysatoren, Spannungs-, Strom-, Widerstands- und Leistungsmessgeräten und Isolationsprüfgeräten. Danach, und nachdem sie die entsprechenden Sicherheits- und Schutzeinrichtungen kontrolliert haben, nehmen sie die Anlage in Betrieb. Ist die Anlage in Betrieb, messen sie die Funktionen der Anlage und regeln sie gegebenenfalls nach, um optimale Funktionalität zu gewährleisten.

Weitere Informationen können Sie beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhalten.



Tätigkeit

  • Sie installieren Leistungsführungssysteme, Informations- und Energieleitungen,
  • bauen und richten Maschinen- und Antriebssysteme sowie ihre pneumatischen und hydraulischen Bauteile ein,
  • programmieren und passen Systeme an,
  • überwachen und warten Anlagen, führen regelmäßige Prüfungen durch,
  • zerlegen, reinigen und untersuchen die Anlagen,
  • führen Pflege-, Erhaltungs- und Abschmierarbeiten durch,
  • setzen noch zu reparierende Teile in Stand,
  • suchen systematisch nach Störungen und Fehlern, führen ggf. Reparaturen durch.


Arbeitszeit

Je nach Betriebsstruktur können für Elektroniker/innen Schichtdienst, Wochenend- und Feiertagsarbeit anfallen, z. B. bei der Arbeit in großen Produktionsfirmen, deren Anlagen rund um die Uhr betreut werden müssen. Auch ein Bereitschaftsdienst bzw. eine Rufbereitschaft im Wartungsdienst ist außerhalb der normalen betrieblichen Arbeitszeiten möglich. Während der Ausbildung bei der Stadt Hof, beginnt die Arbeitszeit täglich um 6:30 Uhr und endet um 15:45 Uhr. Arbeitsende am Freitag ist um 12:00 Uhr.


Arbeitsumfeld und Arbeitsteam

Elektroniker/innen erledigen größtenteils technisch-handwerkliche Arbeiten. Sie sind in Werkstätten und Werkhallen zeitweise Maschinenlärm ausgesetzt. Bei ihrer Arbeit auf der Kläranlage Hof kommen sie mit Schmutz, Rost, Staub und Fäkalien in Berührung, ebenso mit Kühl- und Schmiermitteln und Dämpfen, z. B. beim Löten. Auf Grund der Unfallgefahr im Umgang mit Maschinen und Elektrizität tragen sie ständig Sicherheitsbekleidung und müssen sich an Sicherheitsvorschriften halten. Sie arbeiten zügig und schnell um betriebswichtige Anlagen bei Störung wieder in Betrieb zu nehmen.

Sie arbeiten - abhängig von Art, Größe und Struktur des Beschäftigungsbetriebes sowie der jeweiligen Aufgabenstellung - sowohl eigenständig in Einzelarbeit als auch bei komplexen Aufgaben im Team mit anderen Elektroniker/innen, Technikern/Technikerinnen der verschiedensten Fachrichtungen und Ingenieuren/Ingenieurinnen.



Arbeitsmaterial

Elektroniker/innen für Betriebstechnik installieren und warten elektronische Anlagen wie z. B. Stromnetze, Elektromotoren, Transformatoren, Steuerungsanlagen oder Produktionsanlagen der verschiedensten Branchen. Sie richten sich nach Installations- oder Schaltplänen und verbinden Leitungen und Schaltgeräte. Mit Werkzeug, z. B. Elektronikzange, Schraubendrehern oder Lötkolben, stellen sie elektrisch leitende Verbindungen her. Installationen überprüfen sie, indem sie Oszilloskope und Messgeräte wie Spannungsprüfer oder Widerstandsmessgeräte bzw. Multimeter mitsamt dem notwendigen Zubehör, beispielsweise Stecker oder Adapter, einsetzen. Ihre Messergebnisse halten sie in Prüfprotokollen fest. Sie arbeiten nach Dokumenten wie Schaltplänen, Betriebsanleitungen, Herstellerunterlagen sowie einschlägigen Richtlinien und Sicherheitsbestimmungen.



Ausbildung und Einsatzort

Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in der Fachrichtung Betriebstechnik dauert 3,5 Jahre. Sie ist eine duale Ausbildung mit den Lernorten Betrieb und Berufsschule und ist dem Berufsfeld Elektrotechnik zugeordnet.
Während der praktischen Ausbildung in der Kläranlage Hof finden auch Praktikas z. B. bei Elektroinstallationsfirmen und in Versorgungsunternehmen statt. Dort werden Tätigkeiten wie Gebäudeinstallation, Fernwirktechnik, Telekommunikation, Energieverteilung und Metallbearbeitung vermittelt.

Weiterhin nehmen die Auszubildenden Elektroniker an einem Lehrgang bei der HWK Oberfranken teil.

Die zuständige Berufsschule befindet sich ab 2004 in Marktredwitz.
Für die Ausbildung und Prüfung ist die IHK in Bayreuth die zuständige Stelle. Den Rahmenlehrplan für diesen Ausbildungsberuf finden Sie als Download-Text auf den Internet-Seiten der Kultusministerkonferenz.

Ausbilder:
Herr Scholl, Kläranlage, Tel. 09281 718-138



Voraussetzungen

Für die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in ist keine bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben, die Stadt Hof legt jedoch Wert darauf, dass die Auszubildenden mindestens einen qualifizierten Hauptschulabschluss vorweisen können.

Die aktuellen Ausbildungsstellen werden in der örtlichen Presse, bei der Agentur für Arbeit und auf den Internetseiten der Stadt Hof www.hof.de Ende Oktober, Anfang November für die im folgenden September beginnende Ausbildung veröffentlicht. Aus den Bewerbern und Bewerberinnen wird eine geeignete Auswahl zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch geladen. Es erfolgt keine schriftliche Auswahlprüfung.



Bewerbung

Bis zum Ende der in der Stellenausschreibung genannten Bewerbungsfrist können Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen an nebenstehende Adresse senden.

Hier finden Sie allgemeine Hinweise für Ihre Bewerbung.



Karriere

Fortbildung, Weiterentwicklung:
Da gerade der Bereich Elektrotechnik / Automatisierungstechnik ständig den neuen Erkenntnissen der Entwicklung angepasst wird, müssen sich Elektroniker kontinuierlich fort- und weiterbilden. Beispiele sind Seminare, Kurse, und Workshops in Elektrotechnik-Elektronik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik.

Bei entsprechender Eignung und Qualifikation können Elektroniker/innen je nach Situation im Beschäftigungsbetrieb innerbetriebliche Aufstiegsmöglichkeiten, z. B. zum/zur Arbeitsgruppenleiter/in, wahrnehmen. Nach Ablegen der Ausbildereignungsprüfung können Elektroniker/innen der Fachrichtung Betriebstechnik als Ausbilder/innen tätig werden.

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis kommen unter anderem folgende Weiterbildungsmöglichkeiten in Frage:

  • Industriemeister/in der Fachrichtung Elektrotechnik
  • Elektrotechniker/in in verschiedenen Fachrichtungen
  • Techniker/in für Betriebswissenschaft
  • Technische/r Fachwirt/in - Elektro
  • Technische/r Betriebswirt/in

Mit der erforderlichen Hochschulzugangsberechtigung bieten sich unter anderem folgende Studiengänge an:

  • Elektrotechnik
  • Elektrische Energietechnik
  • Elektronik
  • Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Mikro-, Mikroprozessor- und Mikrocomputertechnik