Theresienstein - ältester Bürgerpark Deutschlands
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Diese erste Entstehungsphase ist noch ganz den Prinzipien des klassischen Landschaftsgarten verhaftet. Die Grenzen zur freien Landschaft sind aufgelöst, Sitzplätze mit Blick auf die Saaleaue und die Stadt Hof sind geschickt in die Anlage integriert und geschwungene, den natürlichen Gegebenheiten angepasste Wege durchziehen den Park. Neben diesem Aspekt stand hinter der Konzeption von Anfang an die Idee eines für alle Bürger zugänglichen Parks. Bereits ab 1829 wurde die Anlage in westlicher Richtung bis zur Alten Plauener Straße erweitert. Durch das dichte Wegenetz entstehen unterschiedliche Parkräume wie z. B. ein Obstbaumquartier, Einzelbäume mit Sommerblumen unterpflanzt, Rosenbeete und Quartiere mit verschiedenen Laub- und Nadelholzpflanzungen.

Blick vom Theresienstein auf die Stadt Hof
Besuch der Königin:
Am 22. August 1836 besuchte Königin Therese von Bayern in Begleitung ihres Sohnes Ottos von Griechenland und des Großherzogs von Oldenburg, den Fröhlichenstein. Aus Anlass dieses erfreulichen Ereignisses wurde die Parkanlage von nun an zu Ehren des hohen Besuchs "Theresienstein" genannt.
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Mit dem Bau der Eisenbahnlinie im Jahre 1848 brach für Hof das Industriezeitalter an, was einen raschen Wandel des Städtebaus und ein rasantes Anwachsen der Einwohnerzahlen zur Folge hatte. Gleichzeitig wuchs in der Bevölkerung die Wertschätzung für den Theresiensteinpark. Dies kam auch in der Gründung des Verschönerungsvereins zum Ausdruck, der sich als Ziel die Erweiterung und Umgestaltung des Stadtparks setzte, wofür der Verein selbst Grundstückskäufe tätigte und die Parkerweiterung leitete. Der Vereinsvorsitzende war Gottlob Thomas, der sich als Stadtbaurat umfangreich mit der Gartenkunst beschäftigte. Unter Stadtbaurat Thomas entstanden zahlreiche Neuanlagen und Umgestaltungen. Er plante das Teppichbeet mit einem Springbrunnen, wobei er in die landschaftlich gestaltete Anlage ein geometrisches Element einfügte. Unterhalb des Teppichbeetes wurde ein Fläche mit Schmuckpflanzen und Palmen bepflanzt, was die Beliebtheit exotischer Pflanzen im vergangenen Jahrhundert verdeutlicht, und ein Pavillon errichtet. Der Park wurde erneut erweitert. Der Pleasure-Ground mit großer botanischer Vielfalt und Raritäten entstand.
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Der Luitpoldhain wurde in der stilistisch hoch interessanten Epoche des ausklingenden 19. Jahrhunderts angelegt. Mit der Anlage dieser Parklandschaft erhielt die Gesamtanlage des Parks zusätzlich eine weiträumige Bewegungsfläche, die zur Erholung und Ergötzung der Bürger gedacht war. In vielen Details, wie idyllisch gelegenen Teichen, Wasserbecken mit Springbrunnen und weiteren Pavillons, schuf man hier kleine Sehenswürdigkeiten.









