Umzug der Touristinformation ins Historische Rathaus der Stadt Hof:

Wie setzen sich die Kosten der Machbarkeitsstudie zusammen?

Im Zuge der Änderung seines Grundsatzbeschlusses zu einem reduzierten Rathausanbau hat der Stadtrat der Stadt Hof eine Machbarkeitsstudie über den möglichen Umzug der Touristinformation ins Historische Rathaus in Auftrag gegeben. Die Kosten der Studie betragen demnach 85.000 Euro. Die veranschlagte Höhe sorgte im Rathaus für Nachfragen, wie sich der vermeintlich hohe Preis zusammensetzt. Auch diverse Leserbriefe setzten sich mit dem Thema auseinander. Die Stadt Hof möchte daher gerne die Gelegenheit nutzen und die Inhalte der Studie erklären.

Zunächst: Der Umzug der Touristinformation ins Historische Rathaus ist kein neues Thema. Bereits seit Jahrzehnten wurde die Maßnahme als sinnvoll angesehen, konnte jedoch nicht verwirklicht werden. Aktuell wird das repräsentative Gewölbe im Erdgeschoss des Rathauses lediglich für die hausinterne Druckerei der Stadtverwaltung genutzt. Ein Ausbau für die Öffentlichkeit würde die Attraktivität der gesamten Unteren Ludwigstraße zweifellos erhöhen. Viele Städte und Kommunen machen dies bereits vor und nutzen ihre historischen Räumlichkeiten gewinnbringend. Parallel zu einem Ausbau würden die beengten Räumlichkeiten der bestehenden Touristinformation in der Ludwigstraße der Vergangenheit angehören und den Mitarbeiterinnen könnten moderne Arbeitsplätze geboten werden.

Allerdings: Die dafür notwendigen Vorarbeiten können derzeit nicht vom Bauamt der Stadt Hof selbst geleistet werden. Es handelt sich beim Erdgeschoss des Rathauses um historische Bausubstanz aus dem 16. Jahrhundert. Diese steht komplett unter Denkmalschutz, was bei Baumaßnahmen die Einbeziehung zahlreicher Fachstellen notwendig macht. Für die Schaffung repräsentativer, neuer Räumlichkeiten in diesem Bereich, muss zudem in die vorhandene Baustruktur der untermauerten Gewölbe eingegriffen werden. Eine kostensichere Berechnung kann daher nur durch eine umfassende Entwurfsplanung mit den entsprechenden Fachingenieuren erbracht werden. Die vom Stadtrat nun in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie bezieht darum all diese Vorgaben ein. Die dafür laut Stadtratsbeschluss vorgesehenen 85.000 EUR umfassen – entgegen einer normalen Machbarkeitsstudie – darum die kompletten Leistungsphasen 1 bis 3, also Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung. Architekten- und Statikerkosten sowie Aufwendungen für Haustechnikplanung und Bauphysik sind hier ebenfalls bereits mit eingerechnet. Nur durch eine derart tiefgehende Planung sind verlässliche Aussagen über Kosten und Machbarkeit der angestrebten Maßnahme zu erhalten. Die Ausgaben der Studie wurden selbstverständlich auch mit der Rechtsaufsichtsbehörde abgesprochen.

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