Theater Hof

begrüßt neue Erwägungen für Gebäude-Sanierung

Das Theater Hof begrüßt die neuesten Erwägungen der Stadt Hof für die Sanierung des Theatergebäudes. Die mögliche Verschiebung des Sanierungsbeginns bis zum Sommer 2019 aufgrund der gesetzlich vorgegebenen Verfahren ermöglicht es dem Theater Hof, sich in künstlerischer und logistischer Hinsicht noch gründlicher auf die Herausforderungen einer Übergangsspielzeit vorzubereiten. Auch wenn es sich nicht um eine Generalsanierung handelt (anders als auch derzeit z.B. die Bayreuther Stadthalle mit 55 Millionen, das Theater Coburg mit 63 Millionen, 96 Millionen am Gärtnerplatztheater in München, Theater Augsburg mit 186 Millionen, etc.) sondern um die Erneuerung der technischen Anlagen wie sie in jedem Betrieb nach 23 Jahren üblich wäre, sollen die Planungen gründlich und versiert erfolgen. Die Vorbereitungen hierzu werden nun im gleichen Tempo wie bisher fortgesetzt wie die Begehung vorhandener Spielstätten im Stadtgebiet und deren Auswertung.

Ausdrücklich begrüßt auch das Theater Hof, dass die Installation eines sog. Theaterzelts auf der Grünfläche direkt am Theaterbau während der gesamten Sanierung in Erwägung gezogen wird. Um langfristig die öffentlichen Fördermittel aus München und der Region zu sichern, sind neben der künstlerischen Qualität vor allem die Stabilität der Besucherzahlen von jährlich 63 – 65000 Zuschauern essentiell. Mittels eines Theaterzelts in der geplanten Größe, kann das Stammpublikum seine quasi gewohnten Plätze zu den gewohnten Terminen der Saison unter Nutzung des vorhandenen Foyers mit Theatergastronomie weiter nutzen. Auch wird ein Theaterzelt anders als die existierenden Bühnenräume im Stadtgebiet genug Plätze bieten, damit auch Zuschauer mit Karten aus dem Freiverkauf die gewünschten Vorstellungen besuchen können. Die ausschließliche Nutzung von vorhandenen Kleinspielstätten würde massive Investitionen in bisher nicht vorhandene mobile Bühnen-, Beleuchtungs- und Tontechnik sowie in Personalkosten für zusätzliche Theatertechniker für die umfangreichen Auf- und Abbaumaßnahmen an jedem Wochenende erforderlich machen. Auch befürchtet die Theaterleitung bei Verteilung auf viele kleinere Spielstätten aufgrund der organisatorischen Einschränkungen und künstlerischen Abstriche eine unumkehrbare Halbierung der derzeitigen Zuschauerzahlen, auch wegen der drohenden Verluste im Gastspielgeschäft mangels großer Produktionen mit den langfristigen finanziellen Risiken. Ein festinstalliertes Theaterzelt lädt hingegen nach einmaligem Einbau der erforderlichen Bühnentechnik das Publikum dazu ein, wie bisher die großen Inszenierungen seines Hofer Ensembles in der Kulmbacher Straße, ohne die Nutzung von kleineren Spielstätten im Stadtgebiet für z.B. Studioproduktionen von vornherein auszuschließen.

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