Stadt Hof plant Lichtkonzept für die Innenstadt

Höhere Aufenthaltsqualität ist das Ziel

Mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität in der Hofer Innenstadt weiter zu erhöhen, hat die Stadt Hof zusammen mit dem Stadtrat, diversen bürgerschaftlichen Gruppen, Anwohnern, Eigentümern und Fachexperten ein Lichtkonzept für die Innenstadt erarbeitet. Das rund 290.000 EUR umfassende Programm wurde vom Hofer Stadtrat verabschiedet. 80 % der Kosten werden dabei aus Mitteln der Städtebauförderung gedeckt. Auch die Hofer Hermann und Bertl Müller-Stiftung unterstützt das Projekt großzügig.

Das Lichtkonzept sieht vorerst drei große Maßnahmen vor: Zunächst wird auf eine zeitgemäße und energiesparende Straßenbeleuchtung in der Hofer Altstadt umgestellt. Hierbei werden teilweise vorhandene Leuchten entfernt und neue Zylinderleuchten angebracht, die auch bereits über LED-Technik verfügen.

Eventbeleuchtung
Zudem sind vier Eventbeleuchtungsmasten Teil des Konzepts. Diese sollen an der Marienkirche, rechts und links des Kaufhof-Gebäudes sowie auf Höhe des Drogeriefachhandels Rossmann installiert werden. Die Leuchten sind in der Lage, unterschiedlich starkes und unterschiedlich farbiges Licht zu produzieren. Die Eventbeleuchtung soll so diversen Festlichkeiten und Aktionen einen ganz eigenen Charakter geben. „Diese beiden Maßnahmen sollen bereits ab August umgesetzt werden. Wir möchten das Ergebnis dann spätestens zu den 50. Hofer Filmtagen Ende Oktober präsentieren“, so Hofs Wirtschaftsförderer Klaus-Jochen Weidner.

Fassadenakzentuierung
Darüber hinaus sollen auch die Fassaden von 14 Häusern der Innenstadt wie auch die Marienkirche in neues Licht getaucht werden. Dies wird Stück für Stück und in Absprache mit den Hauseigentümern geschehen und umfasst alleine den Löwenanteil von knapp 120.000 EUR an der Gesamtmaßnahme.

Oberbürgermeister Dr. Fichtner dazu:
„Wir möchten gerade in den Abendstunden die Aufenthaltsatmosphäre deutlich erhöhen. Licht in seinen vielfältigen Spielarten wird die baulich besonders reizvollen Anwesen ganz neu in Szene setzen. In gemeinsamer Arbeit wurde nach Beratung durch Fachleute das Konzept erarbeitet und entschieden, welche Maßnahmen an welchen Häusern durchgeführt werden – eine frühestmögliche öffentliche Beteiligung aller relevanten Gruppen war uns hierbei in den letzten drei Jahren besonders wichtig. So wurden auch Seniorenrat, Agenda21, Einzelhandel und viele andere frühzeitig in die Überlegungen einbezogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und bietet auch noch Phantasie für eine Erweiterung in der Zukunft. Mein besonderer Dank für die Unterstützung geht an die Hermann und Bertl Müller-Stiftung, welche durch ihre großzügigen Spenden das Lichtkonzept ermöglichte.“

Stiftung unterstützt Projekt
Insgesamt investiert die Hofer Stiftung über 60.000 EUR, um die Stadt Hof zu verschönern: „Die Verschönerung Hofs, ist eine unserer Stiftungsaufgaben. Als wir gebeten wurden, mit einer  für unsere Verhältnisse großen Spende die Beleuchtung der Innenstadt unter völlig neuen energetischen und ästhetischen Aspekten zu gestalten helfen, waren wir von dieser Idee angetan. Hof ins richtige Licht zu setzen, halten wir für richtig. Denn damit eröffnen sich attraktive Perspektiven auf gewohnte Fassaden, lassen sich mit den neuen Effekt- und Eventbeleuchtungen überraschende Farbakzente setzen und macht Hof im Wettbewerb der oberfränkischen Städte positiv auf sich aufmerksam. Wir hoffen, dass Hof nicht nur für die Besucher schöner wird, sondern dass auch der Hofer Einzelhandel davon profitiert. Auf das Ergebnis der Lichtplanungen sind wir schon sehr gespannt und hoffen, dass es unsere Erwartungen noch übertrifft.“, so Stiftungsvorsitzende Dr. Gisela Strunz.


Bildquelle: 3lpi lichtplaner + ingenieure, München

Lichtgestaltung als Mittel der Stadtplanung
In der Tat ist das Thema Licht mittlerweile fester Bestandteil der Stadtentwicklung und hat einen hohen Stellenwert. Neben der Wahrnehmung funktionaler Aufgaben im Bereich der öffentlichen Beleuchtung ist Licht ein sehr wirksames und prägendes Gestaltungsmittel. Licht kann helfen, innerstädtische Bereiche zu beleben und ist ein wesentlicher Bestandteil für die Atmosphäre und das bewusste Wohlbefinden in der Stadt. Darüber hinaus kann durch den optimalen Einsatz von Licht die Sicherheit erhöht und das persönliche Sicherheitsempfinden gestärkt werden.

Klasse statt Masse
Beim Einsatz von Licht sind Angemessenheit und Zurückhaltung der Gestaltung z.B. im Hinblick auf die Intensität und Farbe, aber auch aus ökologischen Gesichtspunkten, erstrebenswert. Daher spielten neben den gestalterischen Aspekten auch die Themen Lichtverschmutzung und Energieeffizienz eine wichtige Rolle in den Vorberatungen. Klaus-Jochen Weidner dazu: „Je mehr, desto besser ist sicher nicht der richtige Ansatz. Das Konzept möchte mit dezenten Mitteln die Schönheiten der baulichen Substanz in den Mittelpunkt rücken. Die Besucher der Hofer Innenstadt können sich auf eine veränderte Stimmung gerade in den Abendstunden freuen.“

Einen ersten Eindruck der angedachten Aufwertung erhalten Sie hier:

Download PDF-Dokument Lichtkonzept (5,6 MB)


v.l. Venanz Müller, Dr. Gisela Strunz (Hermann und Bertl-Müller-Stiftung) und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner freuen sich über das neue Lichtkonzept für die Hofer Innenstadt.

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